Die Arbeitsgruppe Wärme des BEE hat sich im Mai 2009 konstituiert und setzt sich aus Mitgliedern des BEE, der Agentur für Erneuerbare Energien, dem Bundesverband Wärmepumpe, dem Bundesverband Solarwirtschaft, dem Deutschen Energiepellet-Verband, dem Fachverband Biogas, dem Bundesverband Geothermie und dem Bundesverband Bioenergie zusammen. Sprecher der AG sind Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Energiepellet-Verbandes und Karl-Heinz Stawiarski, Geschäftsführer des Bundesverbandes Wärmepumpe. Für die Koordination innerhalb des BEE ist Harald Uphoff verantwortlich.
Zentrale Aufgabe der AG Wärme ist es, die Rahmenbedingungen für alle Bereiche der Wärme- und Kälteversorgung zu formulieren, um eine vollständige regenerative Wärmeversorgung über die sinnvolle Kombination der verschiedenen Erneuerbaren Energien zu erreichen. Erneuerbare Energien im Wärmemarkt haben noch erhebliche ungenutzte Potenziale. Im Jahr 2008 betrug ihr Anteil am Wärmeverbrauch 7,3 Prozent. Das heißt: Über 90 Prozent der Wärme werden immer noch mit fossilen Energien erzeugt.
Um Fortschritte in der Erneuerbaren Wärmeversorgung zu erzielen, blicken die Fachleute der AG nicht nur auf die Bundesebene, wo entsprechende Gesetze und Verordnungen entstehen, sondern auch auf Länder und Kommunen. Denn diese sind ebenfalls wichtige Akteure im Wärmemarkt. Sie haben einen großen Gestaltungsspielraum, zum Beispiel in der Ausgestaltung der Landesplanung bzw. der Vorschriften in Bebauungsplänen.
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