Berlin, 26. November 2010. Erneuerbare Energien spielen eine herausragende Rolle bei der Minderung von Treibhausgasemissionen in der Europäischen Union. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie im Auftrag des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Mehr…
Berlin, 23. November 2010. Die heute von der Deutschen Energie-Agentur vorgestellte dena-Netzstudie II zeigt, dass die Erneuerbaren Energien künftig einen erheblichen Beitrag zur Stabilität der Stromnetze leisten können. BEE-Präsident Dietmar Schütz: „Die Studie erkennt das Potenzial der Erneuerbaren, kurzfristig benötigte Energie bereitzustellen oder vorübergehende Netzengpässe auszugleichen.“ Gleichzeitig zeige die Untersuchung die Grenzen der Flexibilität konventioneller Großkraftwerke auf. Mehr…
Berlin, 26. Oktober 2010. Ganz im Zeichen des Energiekonzeptes der Bundesregierung steht die diesjährige Jahreskonferenz Erneuerbare Energien ee10 am 26. und 27. Oktober in Berlin. Die Erneuerbaren-Energien-Branche kritisiert dabei vor allem die von der Regierung beschlossenen Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke und die Abkehr vom vereinbarten Atomausstieg. Aus Sicht der Erneuerbaren-Energien-Branche bremst die Bundesregierung damit den Ausbau regenerativer Energien in Deutschland und bringt die angestrebten Klimaschutzziele in Gefahr. Mehr…
Berlin, 15. Oktober 2010. "Über den Tod von Hermann Scheer sind wir schockiert und sehr betroffen. Hermann Scheer war einer der Pioniere der Erneuerbaren Energien und einer der engagiertesten Kämpfer für den Umstieg auf eine nachhaltige Energieversorgung. Für alle, die sich ebenfalls für dieses Ziel einsetzen ist heute ein sehr trauriger Tag." Mehr…
Berlin, 15. Oktober 2010. Der Betrag, mit dem die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland den Ausbau der Erneuerbaren Energien fördern (EEG-Umlage) wird im kommenden Jahr auf 3,5 Cent pro Kilowattstunde Strom ansteigen. Jedoch weist BEE-Präsident Dietmar Schütz daraufhin, dass eine reine Kostenbetrachtung keine Grundlage für eine seriöse Bewertung der Erneuerbaren Energieträger darstellt: „Jeder Euro, der in den Ausbau der Erneuerbaren investiert wird, bringt schon heute einen hohen volkswirtschaftlichen Nutzen“, so Schütz. Mehr…
Berlin, 28. September 2010. Das heute vom Bundeskabinett beschlossene Energiekonzept behindert mit der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke nicht nur den erfolgreichen Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland, es sorgt auch dafür, dass Energieeffizienz und Klimaschutz in Zukunft auf der Strecke bleiben. BEE-Präsident Dietmar Schütz: „Wer angesichts dieses energiepolitischen Rückschritts noch von ‚zukunftsfähig’ spricht, hat den Entwurf nicht gelesen. Das Energiekonzept ist eine Reise in die Vergangenheit. Zuerst wurden die vier großen Stromkonzerne mit Milliardengeschenken bedacht, anschließend hat die Regierung auch die vernünftigen Ansätze des Entwurfs entweder aufgeweicht oder ganz gestrichen." Mehr…
Berlin, 06. September 2010. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisiert das beschlossene Modell zur Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke scharf. "Nun ist die Katze aus dem Sack, die Atommeiler sollen bis zu 14 Jahre länger am Netz bleiben, als im Atomkonsens von 2000 festgelegt. Damit wird das lang angekündigte Energiekonzept der Bundesregierung endgültig zur Farce", urteilt BEE-Präsident Dietmar Schütz. Die Atomlobby habe sich mit ihren dreisten Forderungen auf ganzer Linie durchgesetzt. "Mit ihrer Klientelpolitik für die vier großen Stromkonzerne gefährdet Angela Merkel zukunftsweisende Milliardeninvestitionen in Erneuerbare Energien. Das Nachsehen haben alle diejenigen, die ernsthaft an einem zukunftsfähigen Energiesystem arbeiten." Mehr…
Berlin, 30. August 2010. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisiert massiv die heute von der Bundesregierung vorgestellten Szenarien für ein Energiekonzept. „Das Szenario ist das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt ist“, sagte BEE-Präsident Dietmar Schütz. „Bei diesem Auftragsgutachten hatte die Bundesregierung von Anfang an die Ergebnisse vorgegeben. Unter allen Umständen will sie Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke durchsetzen. Dafür wurden die Forschungsinstitute Prognos, EWI und GWS beauftragt, diesen energiepolitischen Irrweg quasiwissenschaftlich zu untermauern“, so Schütz. Mehr…
Berlin, 20. August 2010. Im Rahmen der aktuellen Diskussion über das Energiekonzept warnt der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) erneut vor den Folgen, die Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland haben werden. „Wer heute Laufzeitverlängerungen befürwortet, stellt morgen den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Frage“, so BEE-Präsident Dietmar Schütz. Mehr…
Berlin, 04. August 2010. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) fordert von der Bundesregierung deutlich größere Anstrengungen beim Ausbau Erneuerbarer Energien – vor allem im Wärmebereich. „Der von der Bundesregierung beschlossene Nationale Aktionsplan für Erneuerbare Energien reicht mit einem Anteil von lediglich 15,5 Prozent Erneuerbarer Energien im Wärmebereich bis zum Jahr 2020 hinten und vorne nicht aus“, kritisiert Martin Bentele, Sprecher der AG Wärme im BEE, die heutige Kabinettsentscheidung. Für den Wärmesektor, der am Endenergieverbrauch in Deutschland mehr als die Hälfte ausmacht, muss die dringend notwendige Umstellung schneller erfolgen, so Bentele. „Anderenfalls wird es schwierig, die deutschen Klimaschutzziele zu erreichen.“ Mehr…
Berlin, 07. Juli 2010. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) appelliert unmittelbar vor der heutigen Sitzung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages an dessen Mitglieder, die Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm (MAP) aufzuheben. Verbraucher könnten dann ab sofort wieder Fördermittel für Solarthermieanlagen, Wärmepumpen und Biomasseheizungen wie z. B. Pelletkessel beantragen. Dadurch wäre mit einem starken Anstieg der Nachfrage zu rechnen. „Nur wenn der Haushaltsausschuss heute die Mittel für das Marktanreizprogramm freigibt, kann ein schlimmer Einbruch bei der Modernisierung der Wärmeversorgung noch abgewendet werden und die Branche könnte vorübergehend aufatmen“, beschreibt Martin Bentele, Sprecher der AG Wärme im BEE, die Relevanz der Entscheidung. Die Freigabe von 115 Mio. Euro aus dem MAP könne nach einer Studie des Münchner Ifo-Instituts Folgeinvestitionen in Höhe von rund 840 Mio. Euro auslösen, die fast vollständig dem heimischen Heizungshandwerk zugutekämen. Mehr…
Berlin, 07. Juni 2010. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) stellt angesichts der erneuten Angriffe auf die Förderung der Erneuerbaren Energien durch das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung und die heute vorgestellten Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zum Ausbau der Erneuerbaren Energien klar, dass einseitige Kostendarstellungen keine Grundlage für die seriöse Bewertung eines Energieträgers sind. Vielmehr müssten Ausgaben für die Förderung der zukunftsweisenden Erneuerbaren immer im Vergleich mit den Gesamtkosten herkömmlicher Energieträger erfolgen und externe Kosten sowie volkswirtschaftlicher Nutzen einbezogen werden. Mehr…
Berlin, 04. Juni 2010.Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) unterstützt nachdrücklich den Entschließungsantrag des Bundesrates zur weiteren Förderung Erneuerbarer Energien aus dem Marktanreizprogramm, der in der heutigen Sitzung der Länderkammer auf der Tagesordnung steht. Die Bundesländer hätten die hervorragende ökologische wie ökonomische Wirkung des Förderprogramms für den Einbau regenerativer Heizungstechnologie erkannt und auch die positiven Effekte für den Bundeshaushalt im Blick. Mehr…
Berlin, 31. Mai 2010. Mit einer als „Pressekonferenz“ inszenierten Demonstration haben Spitzenvertreter aus Umweltorganisationen, Parteien, ökologisch orientierten Verbänden und Unternehmen in Berlin vor dem Brandenburger Tor gegen die Atompolitik der Bundesregierung und für eine entschlossene Fortsetzung der Energiewende in Deutschland demonstriert. Die binnen weniger Tage mobilisierte gesellschaftliche Vielfalt der Teilnehmer deute auf eine „zunehmende Selbstisolation der Bundesregierung in der Frage der Atomenergie“ hin, erklärten die Initiatoren der Veranstaltung. Unmittelbarer Auslöser des Protests war die nach der verlorenen Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen bekannt gewordene Absicht von Union und FDP, den Weiterbetrieb sicherheitstechnisch veralteter Atomkraftwerke sehr kurzfristig und ohne das seit der Bundestagswahl angekündigte nationale Energiekonzept zu beschließen. Damit entlarve sich die Energiepolitik der Regierung endgültig als „reine Lobbyveranstaltung zugunsten der dominierenden Energieversorger in Deutschland“. Mehr…
Berlin, 03. Mai 2010. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisiert die Entscheidung des Finanzministeriums scharf, an der Haushaltssperre für Fördermittel zur Nutzung regenerativer Heizungstechnik endgültig festzuhalten. Diese Entscheidung geht aus einer aktuellen Stellungnahme des Umweltministeriums hervor. Damit ist das Marktanreizprogramm, aus dem bisher die Anschaffung von Solarthermieanlagen, Biomasseheizungen oder Wärmepumpen gefördert wurde, ab sofort gestoppt. Mehr…
Berlin, 29. April 2010. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) sieht in der Elektromobilität große Chancen für eine zukunftsweisende und nachhaltige Energieversorgung im Verkehrssektor, wenn sie mit Strom aus Erneuerbaren Energien kombiniert wird. Damit lasse sich einerseits knapper werdendes Erdöl im Verkehrssektor ersetzen, das mit hohen Umweltbelastungen bei Produktion und Verbrennung verbunden sei. Andererseits könnten Elektrofahrzeuge mit Hilfe ihrer Batterien als Speicher für temporäre Überschüsse bei der Stromerzeugung aus Wind- und Sonnenenergie fungieren und so die Integration der Erneuerbaren Energien im Stromsektor erleichtern. Mehr…
Berlin, 28. April 2010. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) warnte heute gemeinsam mit Unternehmen der regenerativen Heizungswirtschaft auf einer Pressekonferenz in Berlin vor den Folgen der Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm. Der dadurch drohende Förderstopp für Anlagen zur Nutzung von Solar-, Bio-, Erd- und Umweltwärme gefährde Investitionen und Beschäftigte zahlreicher Unternehmen. Außerdem rücke er das Ziel der Bundesregierung in weite Ferne, bis 2020 in Deutschland 14 Prozent des Wärmeverbrauchs aus Erneuerbaren Energien zu decken. Mehr…
Berlin, 22. April 2010. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) ruft alle Unterstützerinnen und Unterstützer der Erneuerbaren Energien auf, sich am kommenden Samstag in die Anti-Atom-Menschenkette zwischen Brunsbüttel und Krümmel einzureihen. Denn mit der von der Bundesregierung geplanten Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke vergrößern sich nach Ansicht der Branche der Erneuerbaren nicht nur ungelöste Probleme der Atommüllentsorgung und bestehende Sicherheitsrisiken. Die zusätzlichen Atom-Kapazitäten würden außerdem den Ausbau der Erneuerbaren Energien massiv bremsen. Mehr…
Berlin, 14. April 2010. Bis 2020 verdoppeln sich die jährlichen Investitionen durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien auf über 28 Mrd. Euro. Insgesamt investiert die Branche in den nächsten zehn Jahren allein in Deutschland 235 Mrd. Euro in Anlagen zur Erzeugung von Strom, Wärme und Kraftstoffen aus Erneuerbaren Energien. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Prognos AG, die der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) gemeinsam mit der Agentur für Erneuerbare Energien und der Deutschen Messe AG in Auftrag gegeben hat. Grundlage für die Berechnungen von Prognos sind die Ausbauprognosen der Branche für die Erneuerbaren Energien in den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr bis 2020. Mehr…
Haushaltssperre für Marktanreizprogramm muss sofort aufgehoben werden
Berlin, 01. April 2010.Die Erneuerbare-Energien-Branche warnt vor einem Markteinbruch für Erneuerbare Wärme. Sollte der Bundestag nicht in Kürze die Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm aufheben, droht ein Förderstopp für regenerative Heizungstechnologien auf der Basis von Solar-, Bio-, Erd- und Umweltwärme. „Das Marktanreizprogramm ist derzeit das zentrale Ausbauinstrument für Erneuerbare Energien im Wärmemarkt. Dass nun bereits im Frühjahr das Ende der Förderung droht, ist ein Armutszeugnis für die deutsche Energie- und Klimapolitik“, kritisiert Dietmar Schütz, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE).Mehr…
Berlin, 24. März 2010. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat in Deutschland eine weltweit einmalige Erfolgsgeschichte ausgelöst. Das erklären der Bundesverband Erneuerbare Energie und die Agentur für Erneuerbare Energien anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Gesetzes. Beide Organisationen ziehen am heutigen Mittwoch mit einer Branchenkonferenz in Berlin Bilanz und diskutieren die künftigen Anforderungen an das EEG. Mehr…
Berlin, 22. März 2010. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) bewertet die jüngste Debatte um vermeintlich steigende Strompreise durch den verstärkten Ausbau der Erneuerbaren Energien als verfehlt und interessengeleitet. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien wird in den kommenden Jahren weiter voranschreiten. Das ist nicht nur politisch gewollt, sondern aus Gründen des Klimaschutzes und der Ressourcenschonung richtig und notwendig. Zudem bringt der Ausbau der Erneuerbaren dem Einzelnen wie auch der Gesellschaft insgesamt dauerhaft erhebliche finanzielle Vorteile. Mehr…
Berlin, 08. März 2010. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisiert die Kürzung von Fördermitteln für den Einbau Erneuerbarer Wärme-Technologie durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags scharf. Dieser hatte Ende vergangener Woche die Mittel für das Marktanreizprogramm, aus dem u.a. Zuschüsse für Solarthermieanlagen, Holzpelletheizungen oder Wärmepumpen gezahlt werden, um 19,5 Millionen Euro gekürzt und weitere 115 Millionen des Budgets unter Haushaltsvorbehalt gestellt. Mehr…
Berlin, 18. Februar 2010. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat heute in Berlin die Zahlen der Branche zur Entwicklung der Erneuerbaren Energien im vergangenen Jahr vorgelegt. Danach waren die Erneuerbaren auch 2009 auf Wachstumskurs: Die Energiebereitstellung stieg gegenüber dem Vorjahr um 10,8 Milliarden Kilowattstunden (kWh). Damit erreichten die Erneuerbaren insgesamt einen Anteil am Endenergieverbrauch von 10,6 Prozent (2008: 9,5 %), mehr als jede zehnte in Deutschland verbrauchte Kilowattstunde stammte also aus regenerativen Quellen. Die Erneuerbaren Energien haben allein im vergangenen Jahr rund 112 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent vermieden und damit die Volkswirtschaft um 8 Mrd. Euro externer Kosten für Umwelt- und Gesundheitsschäden entlastet. Zudem konnten Importe fossiler Brennstoffe im Gegenwert von 6,4 Mrd. Euro vermieden und statt dessen die heimische Wertschöpfung gestärkt werden. Mehr…
Berlin, 05. Februar 2010. Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen hat die Bedingungen für den Atomausstieg präzisiert. In einem Zeitungsinterview sagte er: „In dem Augenblick, in dem wir 40 Prozent Anteil der erneuerbaren Energie an der Stromproduktion in Deutschland haben, gibt es keine Notwendigkeit mehr für Kernenergie." Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) bekräftigt daraufhin seine Zusage, bis 2020 bereits 47 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland aus regenerativen Quellen zu decken. Der von Röttgen geforderte Anteil wird demnach schon vor dem bisher geltenden Atomausstiegszeitpunkt erreicht. Mehr…
Berlin, 29. Januar 2010. Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen sieht die Energiepolitik in Deutschland vor einer grundlegenden Erneuerung. Auf dem gestrigen Neujahrsempfang des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) sprach er von der Notwendigkeit einer „Revolution“ im Energiesektor, die sich aus den Anforderungen von Klimaschutz und Ressourcenschonung ergebe. In seiner Rede vor mehr als 900 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien bekräftigte der Minister das Ziel, die Energieversorgung in Deutschland bis 2050 nahezu vollständig auf Erneuerbare Energien umzustellen. Mehr…
Ausbauziele für Erneuerbare Wärme nur mit neuen Heizungen erreichbar
Berlin, 28. Januar 2010. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) haben eine gemeinsame Resolution verabschiedet, die den Weg in eine nachhaltige Wärmeversorgung weist. In dem Papier schlagen die beiden Verbände konkrete Maßnahmen vor, mit deren Hilfe der Modernisierungsstau in deutschen Heizungskellern aufgelöst werden kann. Zurzeit sind nur 13 Prozent der Heizungen in Deutschland auf dem Stand der Technik und der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Wärmeversorgung liegt unter 8 Prozent. Ziel des Maßnahmenpaketes von BDH und BEE ist es daher, die großen Potenziale für Energieeinsparung und Erneuerbare Energien im Wärmesektor schnell zu heben und so den Klimaschutz voranzubringen. Mehr…
Berlin, 25. Januar 2010. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat die verbindlichen Vorgaben der Europäischen Union für den Ausbau der regenerativen Energien bis zum Jahr 2020 aufgegriffen und eine nationale Roadmap dazu erarbeitet. Das Ergebnis: Deutschland kann die EU-Ziele deutlich überschreiten und dabei einen hohen ökonomischen und ökologischen Nutzen erzielen. Statt der von der EU geforderten 18 Prozent sieht die Branche für 2020 bereits einen Anteil Erneuerbarer Energie am gesamten Endenergieverbrauch von über 28 Prozent. Dadurch würden jährlich rund 290 Millionen Tonnen CO2 eingespart sowie knapp 50 Mrd. Euro Brennstoffkosten vermieden. Mehr…
Berlin, 20. Januar 2010. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) weist den heutigen Vorschlag aus dem Bundesumweltministerium, die Vergütung für Strom aus Fotovoltaikanlagen bereits im April zusätzlich um 15 Prozent abzusenken, als völlig überzogen zurück. Damit würde die Solarstromvergütung mit der bereits zu Jahresbeginn erfolgten Kürzung um rund 10 Prozent und der für Anfang 2011 festgelegten Kürzung um weitere 9 Prozent innerhalb von nur 13 Kalendermonaten mindestens um ein Drittel reduziert. Das sei für die Solarwirtschaft nicht verkraftbar. Ein wichtiger Pfeiler im Gebäude der Erneuerbaren Energien würde massiv beschädigt und deren Ausbaupfad im Stromsektor in Frage gestellt. Mehr…
Berlin, 19. Januar 2010. Die Erneuerbaren Energien decken im Jahr 2020 über die Hälfte des Grundlastbedarfs im Stromsektor. In der Folge bleibt für herkömmliche Großkraftwerke, die auf Dauerbetrieb ausgelegt sind, immer weniger Platz im System. Laufzeitverlängerungen für Atomreaktoren bedeuten daher automatisch eine Einschränkung für den Vorrang Erneuerbarer Energien. Diesen Zusammenhang zeigt die Simulation der Stromversorgung für das Jahr 2020 des Fraunhofer Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES), die der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) bereits letztes Jahr in Auftrag gegeben hatte und die jetzt in der Endfassung vorliegt. Der BEE fordert die Bundesregierung auf, diesen Erkenntnissen bei den für Donnerstag im Kanzleramt angesetzten Gesprächen mit AKW-Betreibern und den weiteren Verhandlungen über Laufzeitverlängerungen Rechnung zu tragen. Mehr…