Pressemitteilungen aus dem Jahr 2011
Berlin, 15. Dezember 2011. Nach Analyse des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) unterschätzt die heute veröffentlichte EU-Energy Roadmap 2050 deutlich das Potenzial Erneuerbarer Energien und berechnet deren Kosten im Vergleich zu fossilen Energien zu hoch. „Die Roadmap missachtet nicht nur die kostensenkenden Effekte der Erneuerbaren Energien, auch die Annahmen für die Kostenentwicklung der konventionellen Energieträger sind viel zu optimistisch“, kritisiert BEE-Präsident Dietmar Schütz den neuen Fahrplan. Die These der Kosteneffizienz durch eine EU-weite Harmonisierung der Fördersysteme werde außerdem nicht richtiger, wenn man sie nur oft genug wiederhole.
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Berlin, 23. November 2011. Der Bundesverband Erneuerbare Energie kritisiert den fehlenden politischen Willen zur Einigung auf ein Gesetz zur steuerlichen Förderung energetischer Gebäudesanierungen. „Gestern haben die Mitglieder des Vermittlungsausschusses ihre Sitzung ergebnislos beendet. Damit hat der Ausschuss nur noch zwei mögliche Treffen, um das dringend notwendige Gesetz zur Energie- und CO2-Einsparung im Gebäudebestand zu retten“, stellt BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann fest. Die dauerhafte Blockadehaltung von Bund und Ländern bedrohe nicht nur zunehmend die Energiewende, sondern führe auch zu massiver Verunsicherung bei tausenden von Handwerksbetrieben.
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Berlin, 11. November 2011. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisiert die systematische Unterschätzung der Erneuerbaren Energien durch die Internationale Energieagentur (IEA), die heute in Berlin ihren World Energy Outlook 2011 präsentiert hat. Danach übernehmen die regenerativen Energien 2035 im Trendszenario weltweit nur einen Anteil von 15 Prozent an der Energieversorgung. Diese Geringschätzung ist nach Ansicht des BEE um so problematischer, da die IEA das Zwei-Grad-Ziel in akuter Gefahr sieht und einzig angemessene politische Rahmenbedingungen als Ausweg für einen erfolgreichen internationalen Klimaschutz wertet.
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Investitionsstau auf dem Heizungsmarkt auflösen
Berlin, 08. November 2011. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) fordert die Mitglieder des heute tagenden Vermittlungsausschusses auf, sich auf ein Gesetz zur steuerlichen Förderung energetischer Gebäudesanierungen zu einigen. „Die Energiewende gelingt nur, wenn wir endlich die hohen Energieeinspar- und CO2-Minderungspotenziale im Gebäudebestand angehen. Darüber sind sich nicht nur alle einig – diese Maßnahmen sind angesichts eines dramatisch gestiegenen Treibhausgasausstoßes auch notwendiger denn je“, kritisiert BEE-Präsident Dietmar Schütz die monatelange Hängepartie zwischen Bund und Ländern.
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Berlin, 19. Oktober 2011. Die „Siebte Jahreskonferenz Erneuerbare Energie EE11“ am 19. und 20. Oktober dieses Jahres in Berlin steht ganz im Zeichen der Energiewende und des Atomausstiegs. Die Erneuerbare-Energien-Branche kann auf ein ereignisreiches Jahr 2011 zurückblicken. Was vor einem Jahr unter dem Eindruck der gerade beschlossenen Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke noch niemand für möglich hielt, trat in diesem Sommer ein: Die Bundesregierung hat sich unter dem Eindruck der tragischen Ereignisse in Fukushima zum Atomausstieg bekannt und eine erneute Kehrtwende vollzogen.
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Berlin, 14. Oktober 2011. Nach Ansicht des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) werden die Stromverbraucher in Deutschland durch den Anstieg der so genannten EEG-Umlage von 3,53 auf 3,59 Cent pro verbrauchter Kilowattstunde Strom im kommenden Jahr unnötig belastet. „Für diesen Anstieg ist einzig und allein die Politik verantwortlich. Sie hat Ausnahmeregelungen für die Industrie erweitert, eine teure Marktprämie eingeführt und den Netzbetreibern zusätzliche finanzielle Rücklagen zugestanden. Die Kosten für den notwendigen Ausbau der Erneuerbaren werden auf immer weniger Schultern verteilt“, kritisiert BEE-Präsident Dietmar Schütz den erneuten Kostenanstieg für die Stromkunden.
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Berlin, 06. Oktober 2011. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) erachtet die öffentliche Diskussion über mögliche Szenarien für den bundesweiten Stromnetzausbau, die die Bundesnetzagentur heute im Rahmen eines Verbändeworkshops in Bonn fortsetzt, als dringend notwendig. „Der Netzausbau ist eine zentrale Stellschraube auf dem Weg zur Erneuerbaren Stromversorgung. Daher ist es um so wichtiger, die Parameter für den Netzentwicklungsplan richtig zu setzen. Hier sehen wir beim aktuellen Entwurf der Übertragungsnetzbetreiber noch erheblichen Nachbesserungsbedarf“, erklärt BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann.
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Berlin, 30. September 2011. Auf dem heutigen Kraftwerksforum des Bundeswirtschaftsministeriums spielte die Diskussion um das geplante Kraftwerksförderprogramm eine zentrale Rolle. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) betont in diesem Zusammenhang, dass es keine pauschale Förderung konventioneller Kraftwerkskapazitäten geben darf. Vielmehr muss das entscheidende Kriterium für Fördermaßnahmen sein, dass die betreffenden Kapazitäten tatsächlich in der Lage sind, ihre Erzeugung an die aktuelle Einspeisung Erneuerbarer Energien anzupassen. „Wir unterstützen daher ausdrücklich die Ankündigung des Bundeswirtschaftsministeriums, die Flexibilität neuer Kraftwerkskapazitäten zu einem wichtigen Förderkriterium zu machen", erklärt Björn Klusmann, BEE-Geschäftsführer.
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Berlin, 22. September 2011. Anlässlich des heute von der Deutschen Energie-Agentur (dena) präsentierten Ausblicks auf den künftigen Bedarf an Mineralöl verlangt der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) gesetzliche Vorgaben für eine weniger umwelt- und klimaschädliche Erdölproduktion. Während inzwischen für nachwachsende Rohstoffe, die zu Biokraftstoffen verarbeitet oder als flüssige Energieträger zur stationären Nutzung eingesetzt werden, hohe gesetzliche Nachhaltigkeitsanforderungen gelten, existieren für die fossile Brennstofferzeugung keine entsprechenden Auflagen. Nach Ansicht des BEE sind nationale wie auch internationale Regelungen für die Mineralölerzeugung überfällig, die den Schutz der Umwelt verbessern und faire Wettbewerbsbedingungen auf dem Kraftstoffmarkt ermöglichen.
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BEE sieht keine Mehrkosten für den Ausbau Erneuerbarer Energien
Berlin, 08. September 2011. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) geht davon aus, dass im kommenden Jahr unterm Strich keine höheren Kosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien für die Verbraucher entstehen. Sollte die EEG-Umlage dennoch angehoben werden, wäre das lediglich die Folge der mangelhaften gesetzlichen Berechungsgrundlage. Zu viel gezahlte Beträge würden den Verbrauchern dann gut geschrieben und durch Korrekturen bei der Berechnung im Folgejahr ausgeglichen. Dieser Ausgleich kommt allerdings erst mit einer erheblichen zeitlichen Verzögerung bei den Verbrauchern an. Der BEE fordert daher, die Bestimmungen zu ändern und insbesondere das letzte Quartal eines laufenden Jahres in die Prognose für die neue EEG-Umlage einzubeziehen.
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Berlin, 30. August 2011. Zur Förderung Erneuerbarer Energien setzen sich weltweit immer häufiger feste Einspeisetarife durch. Das zeigen erneut aktuelle Entwicklungen in Japan und China. Um einen zügigen und kostengünstigen Ausbau Erneuerbarer Energien voranzutreiben, haben sich beide Länder für feste Einspeisetarife als Förderrahmen entschieden. Japan wird anstelle seines bisherigen Quotensystems ein Vorranggesetz installieren, das sich stark am deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) orientiert. China wiederum hat mit landesweit gültigen Einspeisetarifen für Solarstrom erstmals den Förderrahmen für Erneuerbare Energien verlässlicher gestaltet. „Die teilweise Kritik, feste Einspeisetarife seien zu teuer und würden an ihre Grenzen stoßen, bestätigt sich nicht“, stellt BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann fest. „Auch das EEG hat sich nicht überlebt, es ist und bleibt der zentrale Hebel für den notwendigen Umbau der Energieversorgung hierzulande.“
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Berlin, 25. August 2011. Eine zentrale Frage auf dem Weg zur Vollversorgung aus Erneuerbaren Energien ist, wie die fluktuierende Stromerzeugung aus Wind- und Solaranlagen optimal ins Versorgungsnetz integriert und mit der jeweiligen Stromnachfrage zusammengebracht werden kann. Dass hierbei so genannte Hybrid- oder Kombikraftwerke einen erheblichen Beitrag leisten können, bestätigen zwei aktuelle Studien zum Netzausbau und zur Energieversorgung in Berlin und Brandenburg. Darauf weist der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hin.
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Berlin, 26. Juli 2011. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) weist die aktuell genannten Kosten für den Umstieg auf eine nachhaltige und umweltverträgliche Energieversorgung als unseriös zurück. Isolierte Hochrechnungen voraussichtlicher Einspeisevergütungen reichen für eine umfassende Bewertung nicht aus. Gleichzeitig müssen immer der hohe ökonomische Nutzen der Erneuerbaren Energien sowie die wahren Kosten der fossilen Energieträger im Vergleich betrachtet werden.
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Erneuerbare-Energien-Gesetz trotz Korrekturen unzureichend
Berlin, 29. Juni 2011. Nach Einschätzung des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) hat die Bundesregierung mit dem vorliegenden Entwurf des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG), der voraussichtlich morgen im Bundestag verabschiedet wird, die Chance auf eine beschleunigte Energiewende vertan. „Zwar wurden in letzter Minute grobe Fehler wie zum Beispiel das Ausbremsen der Windenergie an Land teilweise beseitigt. Der Druck von Bundestagsabgeordneten und Bundesländern reichte jedoch offenbar nicht mehr aus, um zum Beispiel bei der Bioenergienutzung neue marktferne Hemmnisse zu verhindern. Insgesamt bleibt der EEG-Entwurf unzureichend“, kritisiert BEE-Präsident Dietmar Schütz die Arbeit der schwarz-gelben Regierungskoalition.
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Berlin, 08. Juni 2011. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) begrüßt ausdrücklich die Entscheidung der Bundesregierung für einen schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland. „Wer jedoch den Ausstieg beschließt, muss auch wirksame Vorschläge für den schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien vorlegen. Da klaffen Rhetorik und Realität noch weit auseinander“, stellt BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann fest. „Im Entwurf des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sinken die Vergütungen für die Produktion von Öko-Strom zu stark ab – zum Teil entgegen dem eindeutigen Rat der Gutachter der Bundesregierung, die die Grundlage für den Gesetzentwurf liefern. Noch schwerer wiegen die falschen strukturellen Weichenstellungen, die der Entwurf des EEG enthält“, sagt Klusmann und appelliert an die Mitglieder des Bundestages, den Entwurf des EEG in wesentlichen Punkten zu überarbeiten.
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Berlin, 01. Juni 2011. Nach Analyse der vorliegenden Gesetzesentwürfe kommen der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und seine führenden Mitgliedsverbände zu dem Schluss, dass das Energiepaket der Bundesregierung den notwendigen Ausbau Erneuerbarer Energien deutlich bremsen und verteuern wird. „Anstatt die Dynamik der Erneuerbaren Energien jetzt nach Kräften zu beschleunigen, will die Bundesregierung neue Hindernisse für deren dezentralen Ausbau errichten“, erklärt BEE-Präsident Dietmar Schütz.
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Berlin, 31. Mai 2011. Mit der Einführung einer optionalen Marktprämie für Erneuerbare Energien ab 2012 und nun im Hauruckverfahren sogar einer obligatorischen Marktprämie für große Biomasseanlagen ab 2014 läutet die Bundesregierung das Ende des verlässlichen Ausbaus der Erneuerbaren Energien ein. „Durch die eine Variante wird der Einspeisevorrang quasi abgekauft, durch die andere wird er gesetzlich abgeschafft. In Verbindung mit der Abkehr von verlässlichen Mindestvergütungssätzen setzt dies die für die Energiewende benötigten Investitionen aufs Spiel“, kritisiert der Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE), Björn Klusmann das am Montag von Bundesumweltminister Röttgen vorgestellte Vorhaben.
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Berlin, 30. Mai 2011. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) bewertet die Vorlage der Ethikkommission und die sich daraus abzeichnende Festlegung auf einen verbindlichen Atomausstieg zu Beginn des kommenden Jahrzehnts als positiven Schritt. „Damit gibt die Bundesregierung der regenerativen Energiewirtschaft einen Teil der Planungssicherheit zurück, den sie ihr mit der Laufzeitverlängerung im letzten Herbst genommen hatte“, kommentiert BEE-Präsident Dietmar Schütz die Ergebnisse der Beratungen am Wochenende.
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BEE-Präsident weist Darstellung von Energieversorgern zurück
Berlin, 27. Mai 2011. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) weist die Darstellungen einiger Energieversorgungsunternehmen und Teilen der Union zurück, ohne die Streichung der Brennelementesteuer sei ein schneller Ausbau Erneuerbarer Energien nicht zu schaffen. BEE-Präsident Dietmar Schütz: „Wir brauchen diese Gelder für einen zügigen Ausbau der Erneuerbaren nicht. Entscheidend sind vielmehr vernünftige und verlässliche Gesetze. Wenn wir die haben, ist die vorwiegend mittelständisch geprägte Branche bereit, bis zum Jahr 2020 rund 150 Milliarden Euro zu investieren. Damit treiben wir die Energiewende im Stromsektor schnell voran."
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Berlin, 18. Mai 2011. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisiert die Ausbauziele der Bundesregierung für Erneuerbare Energien, die mit dem jüngsten Entwurf des Erneuerbare- Energien-Gesetzes bekannt geworden sind. „Anstatt ambitionierte Ziele für eine beschleunigte Energiewende zu formulieren, hält die Regierungskoalition an uralten, längst überholten Ausbaupfaden fest. Damit verhindert sie jenen schnelleren Umbau unserer Energieversorgung, den sie nach den tragischen Ereignissen von Fukushima zugesagt hat“, kritisiert BEE-Präsident Dietmar Schütz. „Man kommt nicht umhin, die viel beschworene Stärkung der Erneuerbaren als reine Lippenbekenntnisse zu werten.“
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Berlin, 16. Mai 2011. Anlässlich der heutigen Übergabe des Berichtes der Nationalen Plattform Elektromobilität an Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), die Verknüpfung von Elektromobilität und Erneuerbaren Energien von Anfang an ins Zentrum der Förderkonzepte für Elektroautos zu stellen. Die bisherigen Empfehlungen des von der Bundesregierung einberufenen Beratungsgremiums greifen nach Ansicht des BEE in dieser Hinsicht zu kurz. Wesentliche Vorschläge der Erneuerbaren-Branche wie auch der Umweltverbände wurden trotz wiederholter Hinweise bisher nicht berücksichtigt. Vielmehr behindert die Orientierung an den Interessen der großen Auto- und Energieunternehmen eine schnelle und flächendeckende Einführung von Elektroautos in Verbindung mit Erneuerbaren Energien.
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BEE verlangt ehrliche Kostendebatte in der Energiepolitik
Berlin, 11. Mai 2011. Die deutschen Kernkraftwerke sind um mehrere Größenordnungen unterversichert. Müssten die Betreiber ihre Anlagen adäquat gegen nukleare Katastrophenfälle absichern, würde der Preis für eine Kilowattstunde (kWh) Atomstrom je nach Versicherungsmodell auf bis zu 2,36 Euro steigen. Das entspräche dem Zehnfachen des durchschnittlichen Haushaltsstrompreises. Damit sind die Risiken, die aus dem Betrieb der AKW resultieren, in der Praxis nicht versicherbar. Zu diesem Ergebnis kommt die Versicherungsforen Leipzig GmbH, die im Auftrag des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) erstmals angemessene Versicherungsprämien für Atomkraftwerke nach versicherungswissenschaftlichen Maßstäben berechnet hat.
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Berlin, 14. April 2011. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) erwartet vom morgigen Treffen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder zum Thema Energiepolitik ein klares Ja zu einem schnellen Atomausstieg sowie zum konsequenten Ausbau der Erneuerbaren Energien. Dem Bekenntnis müssten dann schnell gesetzgeberische Taten folgen, um bestehende Unsicherheiten und Hindernisse für die Erneuerbaren-Branche zu beseitigen und einen verlässlichen Investitionsrahmen für die nächsten Jahre zu schaffen. Konkrete Vorschläge hierzu hat der BEE in seinem Aktionsprogramm für den beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien aufgelistet.
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Berlin, 30. März 2011. Die Branche der Erneuerbaren Energien in Deutschland investiert im laufenden Jahr über 4 Milliarden Euro in neue Produktionskapazitäten und Fertigungsanlagen. Dazu kommen rund 1,5 Milliarden Euro an Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Bis 2014 erhöhen sich diese Investitionen voraussichtlich auf insgesamt 6,2 Milliarden Euro pro Jahr. Deutschland ist dabei nach wie vor der wichtigste Standort für die Unternehmen: Rund zwei Drittel ihrer Investitionen in Produktionsanlagen werden hierzulande getätigt. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Unternehmensbefragung, die das Forschungsinstitut EuPD Research gemeinsam mit dem Wuppertal Insti-tut und dem Deutschen CleanTech Institut im Auftrag des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE), der Agentur für Erneuerbare Energien und der HANNOVER MESSE durchgeführt hat.
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Berlin, 21. März 2011. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) reagiert mit konkreten Vorschlägen auf die Forderung der Bundesregierung, als Konsequenz aus der Atomkatastrophe in Japan die Energieversorgung hierzulande schneller auf Erneuerbare Energien umzustellen.
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Das REPAP2020-Konsortium stellt heute drei Studien vor, die detailliert die 27 Nationalen Aktionspläne zur Umsetzung der EU-Richtlinie zur Förderung der Erneuerbaren Energien analysieren.
Berlin, 16. März 2011. Im Rahmen des europäischen REPAP2020-Projektes hat der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) bereits Anfang 2010 eine nationale Roadmap 2020 vorgelegt. Die Berechnung zeigt, dass 2020 statt der von der EU geforderten 18 Prozent bereits ein Anteil der Erneuerbaren Energien am gesamten Endenergieverbrauch von 28 Prozent möglich ist. Nun zeigt auch eine gemeinsame EU-Roadmap der Branche, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien schneller gehen kann, als von den Regierungen der Mitgliedstaaten in ihren Nationalen Aktionsplänen angenommen und an die EU-Kommission gemeldet wurde.
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Berlin, 15. März 2011. Bis zum Jahr 2020 können die Erneuerbaren Energien bereits 47 Prozent der deutschen Stromversorgung sichern. Damit würden sie einen Atomausstieg wie er bis vor kurzem gesetzlich verankert war nicht nur vollständig kompensieren, sondern auch darüber hinaus bezahlbaren und umweltverträglichen Strom liefern. Die Versorgungssicherheit ist dabei auch mit hohen Anteilen Erneuerbarer Energien zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
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Berlin, 04. März 2011. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisiert die Mineralölwirtschaft für ihre gestrige Entscheidung, die Einführung des neuen Standardbenzins E10 zu stoppen, scharf. „Damit torpedieren die Vertreter der Ölindustrie die Energiewende im Verkehrssektor“, kritisiert BEE-Präsident Dietmar Schütz. Nachhaltig produzierte Biokraftstoffe seien derzeit die einzige Alternative zu fossilen Kraftstoffen, die in größerem Maßstab zur Verfügung stehe. Mit einem Anteil von bis zu zehn Prozent Bioethanol ersetze E10 klima- und umweltschädliches Erdöl.
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Berlin, 08. Februar 2011. Der Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE), Dietmar Schütz, forderte gestern Abend auf dem Neujahrsempfang des BEE in Berlin auch auf europäischer Ebene verlässliche und stabile Rahmenbedingungen für den zügigen Ausbau der Erneuerbaren Energien. In Anwesenheit von EU-Energiekommissar Günther Oettinger erteilte Schütz allen Harmonisierungsbestrebungen, die auf Einschnitte bei den nationalen Fördersystemen zielen, eine klare Absage.
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Berlin, 07. Februar 2011. Die Erneuerbaren Energien machen Deutschland zunehmend unabhängiger von teuren Energieimporten. Allein im vergangenen Jahr haben sie die Einfuhr fossiler Energierohstoffe im Wert von 7,4 Milliarden Euro überflüssig gemacht (2009: 6 Mrd. EUR). Darüber hinaus haben die Erneuerbaren Energien versteckte Kosten in Höhe von mehr als 8 Milliarden Euro vermieden – das sind Kosten für Klima-, Umwelt-, Gesundheits- und Materialschäden, die durch die Verwendung fossiler und atomarer Brennstoffe entstehen, im Preis dieser Technologien aber nicht enthalten sind.
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Berlin, 28. Januar 2011. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) weist die in der Öffentlichkeit erneut angeführte Begründung zurück, die Erneuerbaren Energien seien Schuld an den ständigen Strompreiserhöhungen. BEE-Präsident Dietmar Schütz: „Dass die Erneuerbaren ständig als Deckmantel für die massive Preistreiberei vieler Energieversorger missbraucht werden, ist schlichtweg falsch und dazu unseriös.“
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Stromversorgung aus 100 Prozent Erneuerbaren Energien bereits 2030 machbar
Berlin, 26. Januar 2011. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) begrüßt die klaren Aussagen des Sachverständigenrates für Umweltfragen, dass eine Stromversorgung zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien in Deutschland bereits im Jahr 2030, spätestens aber bis zum Jahr 2050, nicht nur machbar, sondern auch sicher und ökonomisch vorteilhaft ist.
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Berlin, 21. Januar 2011. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisiert die von Bundesumweltminister Röttgen vorgeschlagenen Änderungen bei der Grünstromvermarktung, die bereits zum 1. Juli 2011 in Kraft treten sollen.
„Durch die kurzfristige Begrenzung des so genannten Grünstromprivilegs wird Ökostromanbietern und betroffenen Anlagenbetreibern die wirtschaftliche Grundlage entzogen. Das Vertrauen in stabile und verlässliche Rahmenbedingungen wird dadurch unnötig erschüttert und die Marktintegration Erneuerbarer Energien gebremst“, sagte BEE-Präsident Dietmar Schütz.
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