Der BEE äußert sich in Stellungnahmen zu politischen Vorhaben, Gesetzgebungsverfahren und öffentlichen Debatten. Auf Konferenzen und Veranstaltungen erläutern Vertreter des BEE Standpunkte zur Energiepolitik und Erneuerbaren Energien in Vorträgen und Reden. Studien im Auftrag des BEE untermauern die Positionen mit Zahlen, Fakten und Argumenten. Im Folgenden finden Sie die aktuellsten Publikationen des BEE.
Oktober 2011. In seiner Rede auf der 7. Jahreskonferenz Erneuerbare Energie in Berlin skizziert BEE-Präsident die politischen Instrumente, die für die anstehende Energiewende notwendig sind. Er geht dabei auf die Rolle des EEG, des Kombikraftwerksbonus sowie der Speicher und Netze im Stromsektor ein. Im Wärmesektor erklärt er den Bedarf für ein haushaltsunabhäniges Fördersystem, wie es der BEE mit seiner Wärmeprämie vorgeschlagen hat. Im Verkehrssektor zeigt Schütz den Weg zu mehr Biokraftstoffen und Erneuerbarer Elektromobilität auf. Schließlich stellt er sich auch der Kostendiskussion beim Umstieg auf Erneuerbare Energien.
September 2011. Der BEE begrüßt aufgrund der zentralen Bedeutung des Netzum- und -ausbaus für die Transformation des Energiesystems, dass eine breite und öffentliche Diskussion der eingehenden Parameter durchgeführt wird. Allerdings bestehen nach Auffassung des Verbandes erhebliche Zweifel daran, dass die gewählten Szenarien tatsächlich auf die Verwirklichung der energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung ausgerichtet sind. Zudem fehle es an der Darstellung verschiedener Maßnahmen zur Reduktion des Netzausbaubedarfs ebenso wie an einem stärker dezentral und lastnah ausgerichteten Kraftwerkspark und dem entsprechend abgebildeten Ausbaumodell für die Erneuerbaren Energien.
Juni 2011. Um eine ausgewogenere Darstellung in der Debatte um vermeindlich "beste Standorte" für Erneuerbare Energien zu ermöglichen, hat der BEE die Kosten eines vorwiegend dezentralen EE-Ausbaus mit denen primär zentraler Strukturen verglichen. Die Berechnungen haben ergeben, dass ein Energiesystem, das überwigend auf dezentrale Erzeugungstrukturen mit einem breiten Mix aus allen Erneuerbaren ausgelegt ist, schon heute kostengünstigere Energie bereitstellt als ein vorwiegend zentral ausgerichteter Ausbau. So könnten europaweit zwischen 2001 und 2030 bis zu 238 Millarden Euro eingespart werden.
Juni 2011. Nach Einschätzung des BEE reicht der Gesetzentwurf zur Novellierung des EEG für die vielfach in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik geforderte Einleitung einer Energiewende nicht aus. Hinsichtlich Investitionssicherheit für die Akteure der Branche sowie die bessere Systemintegration steigender Anteile an Strom aus Erneuerbaren Energien bleibt der vorliegende Referentenentwurf weit hinter den Erwartungen zurück und droht die notwendige Energiewende sogar unnötig zu verlangsamen. Die Branche fordert daher wesentliche Anpassungen und Verbesserungen.
Mai 2011. Um einen weiteren erfolgreichen Ausbau der Erneuerbaren Energien zu gewährleisten, gilt es die Integration der Erneuerbaren Energien in das elektrische System zu optimieren. Zudem muss die Marktintegration Erneuerbarer Energien verbessert werden, um sie nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich ins Zentrum der Energieversorgung zu rücken. Für beide Arbeitsfelder hat der BEE Lösungsansätze entwickelt.