Juli 2010. Um dauerhaft die notwendigen Investitionsanreize für den Einbau regenerativer Heizungsanalgen sicherzustellen, schlägt der BEE für die Wärmeversorgung des Gebäudebestandes ein verlässliches und wirksames Ausbauinstrument für Erneuerbare Energien vor, die Erneuerbare-Wärme-Prämie. Sie sollte spätestens ab 2012 auf das MAP folgen und wird unabhängig vom Bundeshaushalt finanziert.
Mai 2010. Die Branche der Erneuerbaren Energien sieht in der Elektromobilität und den Erneuerbaren natürliche Partner, die im Verkehrssektor die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen senken, den Klimaschutz erhöhen und die Integration von Erneuerbaren Energien im Stromsektor vorantreiben können. Daher machen sich die mittelständischen Akteure der Branche für einen schnellen Ausbau Erneuerbarer Elektromobilität stark.
Mai 2010. Gemeinsam mit dem Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH), dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), dem Bundesverband Wärmepumpe (bwp) und dem Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) appelliert der BEE in einem offenen Brief an Bundesregierung und Abgeordnete, die Förderung regenerativer Heizungstechnologie fortzuführen und die Haushaltssperre für Mittel des Marktanreizprogramms aufzuheben.
April 2010. Mit der Hannoveraner Erklärung setzt sich die Branche ambitionierte Ziele bis zum Jahr 2020: Die jährlichen Investitionen durch den Ausbau Erneuerbarer Energien in Deutschland sollen sich gegenüber heute verdoppeln, die Investitionskosten pro Kilowatt installierter Leistung je nach Technologie um bis zu 50 Prozent sinken. Außerdem soll die Zahl der Arbeitsplätze auf mindestens 500.000 steigen. Zudem wollen die Erneuerbaren mehr als die Hälfte der deutschen Klimaschutzverpflichtungen erfüllen.
Januar 2010. In der Resolution schlagen die beiden Verbände ein Bündel von Maßnahmen vor, mit dem der Modernisierungsstau in deutschen Heizungskellern aufgelöst werden kann. Ziel ist es, die Erneuerungsquote von Heizungsanlagen mindestens zu verdoppeln und so die Energieeffizienz und den Anteil Erneuerbarer Energien im Wärmemarkt signifikant zu erhöhen.
Dezember 2009. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) vereint 22 Verbände aus allen Sparten der Erneuerbaren unter seinem Dach. Er vertritt die Interessen der Branche gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Im Verbandsportrait gibt der BEE Einblick in seine Strukturen, erläutert wichtige energiepolitische Positionen und stellt seine Vertreterinnen und Vertreter sowie Mitglieder und Fördermitglieder vor.
Oktober 2009. Auf Basis seiner Ausbauprognosen für Erneuerbare Energien in den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr hat der BEE Leitlinien für ein zukunftsweisendes Energiekonzept erarbeitet. Es zeigt die politischen Rahmebedingungen, unter denen Erneuerbare Energien in allen Bereichen schnell zulegen und mittelfristig zum wichtigsten Bestandteil unserer Energieversorgung werden. Im Ergebnis können die Erneuerbaren 2020 bereits rund 28 Prozent des deutschen Energieverbrauchs decken.
Juli 2009. Die Unternehmen und Verbände der Erneuerbare-Energien-Branche prognostizieren in ihrer Studie "Stromversorgung 2020" einen Anteil von 47 Prozent Strom aus Wind- und Sonnenergie, Biomasse, Wasserkraft und Geothermie am deutschen Stromverbrauch im Jahr 2020. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie sind in diesem Flyer zusammengefasst.
Dezember 2008. Erst 2006 wurde für 2009 eine Biokraftstoffquote von 6,25 Prozent beschlossen. Jetzt soll diese Quote auf 5,25 Prozent abgesenkt werden. Der BEE fordert die SPD-Fraktion auf, diesen Entschluss zu überdenken.
Oktober 2005. Ein breites Bündnis von Organisationen aus den Bereichen Erneuerbare Energien, Umwelt, Verbraucher und Gewerkschaften fordert die Verhandlungsführer der großen Koalition auf, den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien und das Ziel „mindestens 20 Prozent Erneuerbare Energien bis 2020“ im Koalitionsvertrag zu verankern.