Dezember 2006. Das Kyoto-Protokoll von 1997 beschreibt die Verpflichtung von 39 Industriestaaten, ihren Ausstoß an Treibhausgasen bis 2012 um 5 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Die Europäische Union hat sich dabei auf ein Minderungsziel von 8 Prozent verpflichtet, für Deutschland ist eine Reduktion des Treibhausgasausstoßes um 21 Prozent bis 2012 vorgesehen.
Juni 2006. Die nationale Klimaschutzstrategie besteht aus dem Miteinander verschiedener sektorspezifischer Instrumente, unter denen der CO2-Emissionshandel gemeinsam mit dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG), der ökologischen Steuerreform, dem KWK-Gesetz, der Energieeinsparverordnung oder auch dem Förderprogramm zur CO2-Minderung eine wichtige Rolle einnehmen soll. Allerdings ist die im NAP-Entwurf angestrebte Emissionsminderung im Vergleich zur Wirkung der anderen Instrumente eher gering. Dies steht in deutlichem Missverhältnis zur beobachteten Kostenwirkung.
April 2006. Der BEE stellt folgende Hauptanforderungen an ein energiewirtschaftliches Gesamtkonzept: die Reduzierung der Abhängigkeit Deutschlands von Energieimporten, eine ganzheitliche Betrachtung der Energiewirtschaft mit allen drei Nutzungsbereichen Wärme, Strom und Mobilität und die Erfüllung des energiewirtschaftlichen Zieldreieckes Versorgungssicherheit -Preisstabilität – Klimaschutz.
April 2006. Bis 2020 haben die Unternehmen der Erneuerbaren Energien ein Investitionspaket von insgesamt 200 Mrd. € angekündigt. Das entspricht dem zehnfachen der bisher geplanten Investitionen in konventionelle Kraftwerke. Zur Zeit arbeiten im Bereich Erneuerbare Energien 170.000 Menschen. Das sind schon heute mehr als viermal so viel wie in der Kernenergie. Im Jahr 2020 wird die Branche mehr als 500.000 Arbeitsplätze geschaffen haben.