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Dossier 05: Klimaschutz

Erneuerbare Energien sind Klimaschützer Nummer 1

Aufgrund der Treibhausgase, die seit der industriellen Revolution in die Atmosphäre ausgestoßen werden, hat sich die Erdtemperatur bereits um über 1,1 Grad Celsius erhöht. Tendenz steigend. Mit den Beschlüssen der Pariser Klimakonferenz hat sich die Weltgemeinschaft auf eine Begrenzung des mittleren Temperaturanstiegs von deutlich unter 2 Grad festgelegt. Deswegen muss die Reduzierung von klimaschädlichen Emissionen deutlich beschleunigt und die Nutzung fossiler Energieträger reduziert werden. Erneuerbare Energien aus Sonne, Wind, Biomasse, Wasser und Geothermie sorgen für eine verlässliche Energieversorgung in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität – und schützen zugleich das Klima.

Die BEE-Position auf einen Blick

  1. Das nötige Klimaschutzziel ( - 95 % Emissionen) mit passenden Sektorenzielen verankern
  2. Einen ambitionierten EE-Ausbau mit höheren Erneuerbare Energien-Mengen im Koalitionsvertrag adressieren
  3. Den Ansatz einer CO2-Bepreisung im Koalitionsvertrag adressieren
  4. Förderstopp klimaschädlicher Subventionen (z.B. für fossile Heizungen)

Obwohl die Gefahren von Treibhausgasen seit langem bekannt sind, steigen die Emissionen weltweit weiter an. Die Folgen des Klimawandels – Hitzeperioden und Dürren, Überschwemmungen und Sturmfluten – bekommen besonders die Entwicklungsregionen zu spüren. Menschen und Lebensräume werden gefährdet, Ernten zerstört. Doch auch in Deutschland gibt es klimabedingte Wetterextreme wie Hochwasser und Hitzewellen.

Im Jahr 2003 etwa mussten über 30 europäische Kernkraftwerke ihre Stromproduktion drosseln, weil aufgrund der Trockenheit nicht genügend Kühlwasser verfügbar war. Verursacht durch den Klimawandel ist bis zum Ende dieses Jahrhunderts zudem mit einem deutlichen Anstieg des Meeresspiegels zu rechnen. Für die Region Hamburg liegt dieser schätzungsweise bei 1,1 Metern.

Zusätzlich führen steigende Temperaturen auch zu erhöhten gesundheitlichen Risiken, da Hitze Menschen stark belasten kann. Bei einem Temperaturanstieg von einem Grad wird eine Erhöhung der Sterberate in den EU-Staaten um ein bis vier Prozent erwartet.

Die Luftverschmutzung stellt eine weitere zentrale Gefahr für unsere Gesundheit dar – von Atemwegserkrankungen über Infektionskrankheiten bis hin zu psychischen Erkrankungen. Im Jahr 2012 wurden von weltweit 52,8 Millionen Todesfällen allein 3,7 Millionen durch die allgemeine Außenluftverschmutzung und damit fast sieben Prozent aller Todesfälle weltweit verursacht. Kaum bekannt ist, dass Europa zu den Regionen zählt, die die höchsten Raten von Sterbefällen aufgrund von Luftverschmutzung aufweisen. Pro Tag könnten europaweit 56 Todesfälle und 154 Millionen Euro externalisierte Gesundheitskosten vermieden werden, wenn Europa konsequente Vorgaben für den Schadstoffausstoß von Kohlekraftwerken setzen würde (Death Ticker/Costs of Inaction on Coal Pollution).

Neben Natur und menschlicher Gesundheit ist auch die Wirtschaft vom Klimawandel bedroht: Wassermangel und extreme Hitze führen ebenso wie Hochwasser und Sturmfluten zu erheblichen Schäden an Straßen, Gebäuden und in der Landwirtschaft. Da sich Landwirte nur bedingt gegen Risiken versichern können, führen Ernteverluste direkt zu höheren Verbraucherpreisen. Dazu beeinträchtigen Hitzewellen die Produktivität von Industrie und Gewerbe. Die Leistungsfähigkeit von Arbeitnehmern sinkt ebenso wie die Funktionstüchtigkeit von Maschinen. Der Kühlbedarf von Lebensmitteln und Gebäuden steigt, was die Energiekosten für Unternehmen – und für die Kunden – erhöht.

Starkregen und Überflutungen  stören die Betriebsabläufe. Schlimmstenfalls muss die Produktion eingestellt werden und Angestellte gehen in Kurzarbeit. Überschwemmungen verschmutzen zudem Grundwasser sowie Ackerflächen mit Fäkalien, Öl oder giftigen Chemikalien. Das führt zu langwierigen Schäden.

Hinzukommend finden Krankheitsüberträger bei steigenden Temperaturen neue Lebensräume und können sich stark vermehren.

  • In Teilen Deutschlands werden Insekten aus wärmeren Regionen heimisch, z.B. Tigermücke, überträgt Malaria und Dengue-Fieber
  • Stechmücken und Zecken überleben warme Winter häufiger, verursachen Hirnhautentzündungen und Borrelien
  • Allergien auslösende Pflanzen, z.B. Ambrosia, breiten sich aus, Pollenbelastung für Allergiker ist beinahe ganzjährig aufgrund kürzerer Intervalle zwischen Blühphasen, Feinstaub-Einflüsse rufen Allergien und Asthma hervor, werden durch steigende Temperaturen noch verstärkt

Der weltweit größte Rückversicherer Munich Re hat ausgerechnet, dass die gesamtwirtschaftlichen Schäden aus Naturkatastrophen 2016 mit 175 Mrd. US-Dollar auf den höchsten Wert seit vier Jahren gestiegen sind. Gemessen an den inflationsbereinigten Schäden zählt 2016 gar zu den zehn schadenträchtigsten Jahren seit 1980.

„Der Klimawandel ist eines der größten Risiken für die Menschheit in diesem Jahrhundert.“

Prof. Dr. Peter Höppe, Bereichsleiter Geo Risks Research/Corporate Climate Centre bei Munich Re

Der Kampf gegen den Klimawandel liefert daher einen beträchtlichen Beitrag, um die menschliche Gesundheit, das globale Ökosystem zu erhalten und unsere Nachkommen zu schützen. Erneuerbare Energien sind dabei als einzige in der Lage, zugleich eine verlässliche Energieversorgung zu gewährleisten und dabei auch das Klima zu schützen, denn sie verursachen kaum oder sogar gar kein CO2.

 

Nationale Klimaschutzinitiativen lassen Ambitioniertheit vermissen

Die Bundesregierung verfehlt es mit den im Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 und im Klimaschutzplan 2050 verankerten Zielwerten, die Treibhausgasemissionen in Deutschland zeitnah in der notwendigen Größenordnung zu senken. Als Hauptinstrument benannte sie die Erneuerbaren Energien, die in 2016 bereits mit 32 Prozent zum Bruttostromverbrauch beitrugen. Eine Steigerung dieses Wertes  auf 40 bis 45 Prozent  2025 und auf 55 bis 60 Prozent bis 2035 ist allerdings nicht ambitioniert genug, um die globalen Klimaschutzziele zu erfüllen.

Diese Ziele wird Deutschland aller Voraussicht nach jedoch nicht erreichen können. Wie das Umweltbundesamt bestätigt, sind die CO2-Emissionen in Deutschland 2016 sogar gestiegen und auch die verpflichtenden Klimaziele für die Jahre 2020 und sehr wahrscheinlich auch für 2030 wird die Bundesregierung verfehlen – wenn sie das Tempo beim Ausbau Erneuerbarer Energie bei Strom, Wärme und Mobilität nicht deutlich erhöht.

Während 23 EU-Mitgliedsstaaten ihre Ziele beim Ausbau Erneuerbarer Energie erreichen oder sogar übertreffen, gehört Deutschland zu den wenigen Staaten, die das Ziel verfehlen, wenn die Politik nicht rasch reagiert. Wenn Deutschland wieder Vorreiter beim Klimaschutz sein möchte, muss die aktuelle und die künftige Bundesregierung ihre Energiepolitik dringend an die verpflichtenden Ziele beim Ausbau Erneuerbarer Energien anpassen, damit sich Deutschland auf der internationalen Bühne nicht vollständig blamiert.

Klimaschutz „light“

Mit dem Klimaschutzplan 2050 hat sich die Bundesregierung 2016 zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen um 80 bis 95 Prozent zu senken. Leider hat sie dabei versäumt, konkrete Ziele, wirksame Instrumente oder Zeitpläne zu benennen. Für den Bereich Energie heißt es im Klimaschutzplan lediglich, die Stromerzeugung müsse langfristig auf Erneuerbaren Energien beruhen. Von einem Kohleausstieg ist nicht die Rede. Ganz im Gegenteil, die Kohleverstromung wird trotz ihres hohen CO2-Ausstoßes als wichtige Brückentechnologie bezeichnet.

„Deutschland ist in einer sehr schizophrenen Situation, wir haben sehr viel richtig gemacht, aber jetzt scheint es, als fehle uns nach Paris der Punch. Es muss der unmittelbare Kohleausstieg stattfinden, sonst werden wir auf der internationalen Bühne nicht ernstgenommen.“

Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), Sept. 2016

Ähnlich unkonkret zeigt sich der Klimaschutzplan 2050 im Verkehr. Vorgesehen ist lediglich „eine signifikante Absenkung der Pkw-Emissionen“. Für den Wärmebereich wurde festgelegt, dass die Austauschförderung für fossile Heiztechniken zum Jahr 2020 auslaufen soll. Bisher stagniert der Wärmemarkt jedoch, denn der Einbau fossiler Heizungen wird noch immer staatlich gefördert. Der BEE hat für den Umbau des Wärmemarktes konkrete Vorschläge vorgelegt.

„Als Instrument für wirksamen Klimaschutz eignet sich der Klimaschutzplan 2050 nicht. Die Bundesregierung formuliert keine Klimaziele und bleibt stattdessen der Kohle treuer als den sauberen Erneuerbaren Energien.“

BEE-Präsident Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Sept. 2016

Wenigstens hat sich die Bundesregierung vorgenommen, die Abgaben, Steuern und Umlagen bis Mitte 2017 zu überprüfen.

Nationale und internationale Klimaschutzinstrumente

Ein wichtiges Instrument im Kampf gegen den Klimawandel auf EU-Ebene könnte das 2005 eingeführte Emissionshandelssystem sein, das die CO2-Emissionen von Unternehmen regelt. Allerdings lässt der Emissionshandel seit Jahren die gewünschte Effektivität vermissen und bedarf einer dringenden Überarbeitung. Momentan können sich insbesondere Betreiber von Kohlekraftwerken mit Billig-Zertifikaten eindecken und so den von ihnen produzierten Strom zu niedrigen Preisen an der Strombörse verkaufen.
Der Europäische Emissionshandel versagt als Klimaschutzinstrument
Ein CO2-Zertifikat war 2016 für durchschnittlich 5,61 Euro pro Tonne zu haben. Aktuell ist mit Preisen unter 5 Euro pro Tonne zu rechnen. Die wahren CO2-Kosten betragen laut Bundesumweltministerium (BMU) und Umweltbundesamt (UBA) 80 Euro je Tonne. Als Einstieg in eine lenkungsorientierte C02-Bepreisung wäre jedoch ein Preis von 25 Euro pro Tonne angemessen.

Damit der Emissionshandel tatsächlich klimaschützend wirken kann, müsste die Zahl der Zertifikate jährlich straff reduziert werden. Der BEE hat errechnet, dass die jährliche Reduktion der Zertifikate mindestens bei 4,7 Prozent liegen müsste, wenn die Erderhitzung wenigstens auf 2 Grad begrenzt werden soll. Ein deutlich niedrigerer Temperaturanstieg ist nur bei jährlicher CO2-Reduktion im zweistelligen Bereich möglich. Beschlossen wurde jetzt lediglich eine jährliche Reduktion in Höhe von 2,2 Prozent, womit wir deutlich über 2 Grad landen werden.

CO2-Bepreisung in der Strom- und Wärmeversorgung wäre adäquates Tool


Da es auf europäischer Ebene kein wirksames Klimaschutz-Instrument gibt, plädiert der BEE für eine nationale Lösung. Im Stromsektor sowie bei der Wärmeversorgung soll eine CO2-Steuer eingeführt werden, die jeweils spezifisch modelliert wird und für die Kunden aufkommensneutral bleibt. Der BEE fordert, dass diese  in den Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung aufgenommen wird.

Das Bündnis „Initiative nachhaltige Finanzreform“ zielt darauf ab, die Steuer- und Abgabenpolitik zum Umsteuern hin zu einer zukunftsfähigen und gerechten Wirtschaft und Gesellschaft zu nutzen. Zusammen mit 18 weiteren Bündnispartnern vertritt der BEE auch in diesem Rahmen seine Vorstellungen zu Klimaschutzlösungen fiskaler Natur.

Für den Stromsektor schlägt der BEE vor, die Stromsteuer abzuschaffen und stattdessen eine CO2-Bepreisung auf die fossile Stromerzeugung einzuführen. Die CO2-Steuer würde bei positiven Strompreisen den CO2-Preis um circa 20 Euro pro Tonne erhöhen. Selbst in Kombination mit dem Emissionshandel liegen die Kosten dann noch immer deutlich unter den realen CO2-Kosten. Werden die nationalen Klimaziele nicht erreicht, kann der Preis schrittweise angehoben werden. Zu Zeiten mit negativen Strompreisen soll die CO2-Steuer deutlich höher liegen und die Klimakosten abbilden. Eine CO2-Bepreisung auf fossile Brennstoffe im Wärmesektor soll die Verbraucher zu einem klima- und umweltfreundlichen Umgang mit Raumwärme und Warmwasser motivieren.

Konventionelle Kraftwerke blockieren die Energiewende


Da bislang die Kosten für Umwelt- und Klimaschäden fossiler Energieträger kaum in den Wärmepreisen abgebildet werden, sind die fossilen Brennstoffe deutlich privilegiert. Hinzu kommt, dass Kohlekraftwerken seit Jahrzehnten nur lasche Umweltstandards auferlegt sind. Niedrige Emissionsstandards bei Stickoxiden und Quecksilber stehen nicht nur einem effektiven Umweltschutz, sondern auch einem fairen Wettbewerb mit Erneuerbaren Energien im Weg. Darüber hinaus verstopfen konventionelle Kraftwerke noch immer die Stromnetze und sorgen dafür, dass sauberer Strom abgeregelt wird. Berichte der Bundesnetzagentur zeigen, dass nur ein sehr kleiner Teil des trägen konventionellen Kraftwerkssockels zur Netzstabilität erforderlich ist. Hier ist es am Bundeswirtschaftsministerium, den gesetzlichen Vorrang Erneuerbarer Energien gegenüber den konventionellen Kraftwerken durchzusetzen.

Erst Elmau, dann Paris: Dekarbonisierung ist beschlossen, jetzt umsetzen!

Im Juni 2015 haben die Staats- und Regierungschefs der G7-Länder in Elmau nicht weniger als die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft bis Ende dieses Jahrhunderts beschlossen – also die vollständige Abkehr von Kohle, Öl und Erdgas. Bereits bis 2050 wollen die G7 ihre Energieversorgung auf Erneuerbare Energien umstellen.
Neben der Eindämmung des Ausstoßes von Treibhausgasen wurde auch vereinbart, dass armen Ländern Klimaschutzzahlungen bereitgestellt werden sollen. Im Dezember 2015 hat sich die Weltgemeinschaft mit dem Pariser Klimaübereinkommen (COP 21) völkerrechtlich bindend verpflichtet, den Temperaturanstieg deutlich unter 2 Grad, gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Sowohl die Europäische Union als auch der deutsche Bundestag, haben den Pariser Klimavertrag im September 2016 ratifiziert, letzterer sogar einstimmig. Der Umstieg auf Erneuerbare Energien in allen Energiesektoren ist nicht mehr nur ein Ziel, sondern, neben der humanitären, auch eine völkerrechtliche Verpflichtung.

Laut dem Weltklimarat IPCC kostet der Ausstieg aus den fossilen Energien fast kein Wirtschaftswachstum. Würden alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen, um den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf 2 Grad zu begrenzen, so würde die deutsche Wirtschaft lediglich um 0,06% weniger wachsen als bisher. 

Tatsächlich erkennen immer mehr Unternehmen die großen Chancen, die im Klimaschutz liegen. So verfolgen die teilnehmenden Unternehmen der Initiative „RE100“, darunter namhafte Vertreter wie Google, Apple und IKEA, das Ziel, 100% ihres benötigten Stromes aus erneuerbaren Quellen zu beziehen. Für den Wirtschaftsstandort Deutschland wird es künftig darum gehen, den Modernisierungs- und Umwälzungsprozess zu erkennen und die richtigen Produkte und Prozesse für einen dekarbonisierten Weltmarkt anzubieten. Dieses Ziel hat sich etwa die Stiftung 2° gesetzt, in der sich Unternehmen wie die Deutsche Bahn, die Otto Group und die Deutsche Telekom zum Zwecke des Klimaschutzes vereinigt haben. Das Bündnis derjenigen, welche die Transformation hin zu einer CO2-neutralen Wirtschaft befürworten und fördern, wächst beständig.

„Die Frage der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands wird sich gerade daran entscheiden, ob wir als Exportnation die richtigen Produkte und Prozesse für einen dekarbonisierten Weltmarkt anbieten werden. […] Ich bin der Meinung: Da geht noch was, und wir müssen aufpassen, dass andere uns nicht den Rang ablaufen.“

Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung 2°, Feb. 2017

Die saubere Alternative: Erneuerbare Energien

Eine saubere und nachhaltige Energieversorgung kann nur mit Erneuerbaren Energien gelingen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz, das den Ausbau der Erneuerbaren seit dem Jahr 2000 maßgeblich vorantreibt, kann daher mit Fug und Recht als wichtigstes Klimaschutzinstrument bezeichnet werden. Doch es geht nicht nur um den Ausbau der Erneuerbaren. Anstatt neue Kohlekraftwerke zu bauen oder bestehende Tagebaue zu erweitern, muss die Kohle auch tatsächlich im Boden bleiben und ein geordneter Ausstieg aus der Kohle eingeleitet werden.

Der Ausbau Erneuerbarer Energien trägt wesentlich zum Klimaschutz in Deutschland bei. Im Jahr 2016 konnten netto rund 159 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente eingespart werden. Somit sind Erneuerbare Energien Klimaschützer Nummer eins. Besonders der Stromsektor leistete mit 118 Millionen Tonnen vermiedener CO2-Äquivalente einen erheblichen Beitrag, der zu großen Teilen von EEG-geförderten Erzeugungsanlagen wie Windrädern oder Photovoltaikanlagen erreicht wurde. Die restlichen Einsparungen kamen im Wärmebereich und durch die Nutzung biogener Kraftstoffe im Verkehrssektor zustande.

Ihr Ansprechpartner

Herr
Carsten Pfeiffer
Telefon: 030 / 275 81 70 - 0

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