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  • © Stiftung Offshore-Windenergie | Weserwind | Detlef Gehring | 2008

100% Ökostrom bis 2030 mit ambitioniertem politischen Willen möglich

Berlin, 17.11.2015. Am 30. November beginnt die UN-Klimakonferenz in Paris. Im Interview mit dem pv magazine schildert Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), seine Erwartungen an COP21 und fordert von der Bundesregierung ehrgeizigere Ziele für die Energiewende.

„Der einzige Weg zu mehr Klimaschutz bei gleichzeitigem Wirtschaftswachstum führt über den Ausbau der erneuerbaren Energien, und das weltweit und übergreifend in den drei Bereichen Strom, Wärme und Mobilität. Die COP21 muss somit einiges bringen: ein tragfähiges Klimaschutzabkommen mit verlässlichen Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien“, so Falk.

Die Vergangenheit habe gezeigt, dass die erneuerbaren Energien sehr viel schneller wachsen können, als in Szenarien erwartet wurde. Wichtig sei der politische Wille, betont Falk: „Ist die Ambition eher niedrig, werden wir erst 2050 eine völlige Umstellung des Stromsektors auf 100 Prozent erreichen. Nimmt man den Klimaschutz wirklich ernst und erhält die Technologieführerschaft deutscher Unternehmen, halten wir auch 2030 für erreichbar. Die erforderlichen Speicher- und Flexibilitätstechnologien sind vorhanden und werden in den nächsten Jahren noch besser und günstiger. Die Kosten sind damit zu beherrschen. Am Ende hängt es davon ab, wie mutig die Politik die Rahmenbedingungen setzt.“

Link: Lesen Sie hier das komplette Interview im pv magazine.

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