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Ausstieg Trumps aus Pariser Klimaabkommen

Berlin, 02.06.2017. „Die Bundesbürger und das EEG haben die Erneuerbaren Energien so günstig gemacht, dass weltweit diejenigen Staaten volkswirtschaftlich bessere Zukunftschancen haben, die jetzt auf die günstigen Erneuerbaren setzen, anstatt auf teure und schädliche fossile Energieträger“ sagt Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Präsident des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE e.V.) anlässlich des angekündigten Ausstiegs der USA aus dem Pariser Klimaabkommen.

BEE-Präsident Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde

Die Energiewende ist inzwischen ein gutes Investitions- und Geschäftsmodell für Viele geworden. Das bestätigen auch die Zahlen der Internationalen Energie Agentur (IEA), die in ihrem World Energy Outlook berichtet, dass seit 2013 jährlich weit mehr als die Hälfte der weltweiten Investitionen in Energieerzeugungsanlagen in Erneuerbare geflossen sind. Allein in 2016 stiegen die Investitionen in Erneuerbare um 33 Prozent. Das ist auch richtig, denn nur mit Erneuerbaren Energien können wir die Erdüberhitzung in einem erträglichen Maß halten. Die Bundesregierung und die EU sind jetzt aufgefordert, die Zielerreichung mit geeigneten Maßnahmen in die Hand zu nehmen. Für den Erfolg des Pariser Klimaschutzabkommens ist jetzt entscheidend, dass das Abkommen in Deutschland und Europa tatsächlich gelebt und nicht nur symbolisch hochgehalten wird. Bislang spiegelt es sich weder in den deutschen noch in den europäischen Klimazielen wider. Glaubwürdigkeit bedeutet, das zu tun, wovon man spricht. Jetzt kommt die EU an einer ETS Reform und Deutschland an nationalen CO2- Maßnahmen nicht mehr vorbei.

Die gesamte Branche aller Erneuerbaren Energien mit ihrer großen Vielfalt ihrer Unternehmen und Beschäftigten steht mit voller Überzeugung, innovativer Technologie, guten Produkten und hervorragenden Leistungen bereit, die Klimaziele umzusetzen.

Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 49 Verbänden und Unternehmen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Im Wärmesektor gehören der Bundesverband Bioenergie e.V., der Bundesverband Solarwirtschaft, der Bundesverband Wärmepumpe e.V., der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. und der Fachverband Biogas zu unseren Mitgliedern. Wir vertreten auf diese Weise 330 000 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.

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