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  • © Stiftung Offshore-Windenergie | Weserwind | Detlef Gehring | 2008

BEE-Werkstatt Energiemarkt: Rückblick auf den Workshop "Digitalisierung"

Berlin, 25.11.2016. Die Digitalisierung der Energieversorgung ist in vollem Gange. Sicherheitsrisiken sind zu berücksichtigen und Chancen sollen genutzt werden, das Energiesystem mit höherer Intelligenz sicherer, kostengünstiger und ökologischer dezentral zu vernetzen. Der Ausgleich sckwankender Einspeisung von Wind- und PV-Anlagen wird künftig nicht ohne Algorithmen in der notwendigen Kurzfristigkeit gewährleistet werden können.

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Fragen der Systemsicherheit wurden noch nicht in der notwendigen Art und Weise beantwortet und Ansätze wie z.B. die direkte Vernetzung von privaten Erzeugern und privaten Verbrauchern mit einer Blockchain noch in der Entwicklung. Trotzdem wurde vom Gesetzgeber schon mit demDigitalisierungsgesetz ein Rahmen gesetzt, der an einigen Stellen etablierte Konzepte konterkarieren könnte oder zumindest für Unklarheit sorgt.

Am 24. November 2016 stellten die Experten Eberhard Holstein (Digital Energy Solutions), Karl-Heinz Remmers (Neue Energiewelt) und Detlef Beister (SMA) Ansätze sowie deren Chancen und Risiken vor. Die Diskussion mündete in der Erkenntnis, dass noch ein breiter gesellschaftlicher Diskurs über die Art und Weise einer sinnvollen und vernünftigen Digitalisierung des Energsystems zu führen ist. Der BEE strebt an, sich in diesen Diskurs konstruktiv einzubringen.

Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 42 Verbänden und Unternehmen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Zu unseren Mitgliedern zählen u. a. der Bundesverband WindEnergie, der Bundesverband Solarwirtschaft, der Fachverband Biogas und der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke. Wir vertreten auf diese Weise 355 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.

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