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  • © Stiftung Offshore-Windenergie | Weserwind | Detlef Gehring | 2008

BEE-Werkstatt Energiemarkt: Rückblick auf den Workshop "Innovationsausschreibungen"

Berlin, 02.06.2017. Das aktuelle EEG sieht die Option vor, ein spezielles Ausschreibungsdesign für die Förderung von Innovationen zu entwickeln. Der BEE hat sich von E4Tech einen Vorschlag erarbeiten lassen, wie dies sinnvoll umgesetzt werden kann.

© BEE e.V.

Das Konzept sieht eine Veränderung der Vergütungsstruktur vor, wodurch ein systemdienlicher Vorteil generiert werden kann, wenn Wind- und PV-Erzeugung mit anderen Optionen (wie z.B. Bioenergieanlagen, Power-to-X oder Lastmanagement) gemeinsam an einer Ausschreibung teilnehmen. Im Wettbewerb sollen Technologie-Kombinationen und Marktkonzepte gegeneinander antreten, um die
Lösungen zu fördern, die am günstigsten einen gewünschten systemischen Mehrwert erreichen.

In dem Workshop am 02.06.2017 stellte der Autor der Studie Dr. Malte Jansen (E4Tech) das Konzept vor. Jochen Hauff (BayWa r.e. renewable energy GmbH) und Marcel Keiffenheim (Greenpeace Energy eG) kommentierten das Konzept aus Praxissicht hinsichtlich Optimierungsmöglichkeiten und sahen Marktchancen. Anschließend informierte Hr. Strohmayer über den Stand des politischen Willensbildungsprozesses. In der Diskussion wurde deutlich, dass die Marktakteure eine entsprechende Förderung fü Innovationsprojekte für sehr wichtig erachten und gerade den Markt-orientierten offenen
Ansatz schätzen. Fraglich ist, ob der Rahmen (max. 50 MW) zu eng gesteckt ist und wie die Systemdienlichkeit (z.B. Optimierung der Netznutzung) und entsprechend deren Schwellenwert noch weiter definiert werden können.

Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 49 Verbänden und Unternehmen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Zu unseren Mitgliedern zählen u. a. der Bundesverband WindEnergie, der Bundesverband Solarwirtschaft, der Fachverband Biogas und der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke. Wir vertreten auf diese Weise 330 000 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.

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