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Erneuerbare-Energien-Richtlinie muss verbindliche Rahmenbedingungen schaffen

Berlin, 11.02.2016. „Die novellierte Erneuerbare Energien-Richtlinie muss verbindliche Rahmenbedingungen für Investoren garantieren, um die Energiewende auch auf europäischer Ebene zum Erfolg zu bringen und um die ehrgeizigen Klimaschutzziele von Paris zu erfüllen. Die nationalen Fördersysteme und der Einspeisevorrang Erneuerbarer Energien müssen daher unbedingt erhalten bleiben. Die Novellierung bietet außerdem die Chance, die Ausbauziele für Erneuerbare Energien anzuheben und an die Klimaschutzziele anzupassen“, so Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE).

Justus-Lipsius-Gebäude, Sitz des Rates der Europäischen Union

„Wenn es die EU mit ihrem Anspruch, Nummer eins beim Ausbau Erneuerbarer Energien zu werden, ernst meint, brauchen wir ambitionierte, verbindliche Ausbaupläne für die einzelnen Mitgliedsstaaten und zugleich ein robustes Governance-System in Brüssel.“

Die novellierte Richtlinie sollte konkrete Instrumente beinhalten, um das Erreichen der verbindlichen europäischen Ausbauziele sicherzustellen. Der BEE hat sich mit einer ausführlichen Stellungnahme am Konsultationsprozess beteiligt und dazu Vorschläge unterbreitet.

Download: BEE-Stellungnahme "A Strong Renewable Energy Directive for 2030"


Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 37 Verbänden und Unternehmen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Zu unseren Mitgliedern zählen u. a. der Bundesverband WindEnergie, der Bundesverband Solarwirtschaft, der Fachverband Biogas und der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke. Wir vertreten auf diese Weise 355 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.

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