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  • © Stiftung Offshore-Windenergie | Weserwind | Detlef Gehring | 2008

Statement von BEE-Geschäftsführer Dr. Peter Röttgen zur Studie von Misereor

Berlin, 28.04.2018. „Der BEE und seine Mitgliedsverbände befürworten das Engagement für Transparenz sowie soziales und ethisches Handeln im Produktionsprozess und über die gesamte Kette von Beschaffung bis Anwendung. Die Dimension der Nachhaltigkeit umfasst die ökologische Frage ebenso wie die soziale.

BEE-Geschäftsführer Dr. Peter Röttgen

Wichtig ist in diesem Kontext, den Bedarf insbesondere an seltenen Erden, die in Erneuerbare Energie-Anlagen zum Einsatz kommen, zu senken. Dazu haben die Erneuerbare-Energie-Unternehmen in den vergangenen Jahren viel beigetragen. So konnte die Photovoltaik-Industrie zum Beispiel den Silbereinsatz bei Solarzellen bereits massiv reduzieren, von 400 Milligramm pro Zelle im Jahr 2009 auf etwa 90 Milligramm pro Zelle im Jahr 2017. Bei der Windkraft in Deutschland
dominieren die getriebelosen Windkraftanlagen, die keine seltenen Erden enthalten. Wo sie noch zum Einsatz kommen, wird stark auf Recycling zurückgegriffen.
 
Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen, wie sie die Erneuerbare-Energie-Branche prägen, ist es allerdings sehr schwierig, die Standards der gesamten, globalen Wertschöpfungskette entlang zu kontrollieren. Deshalb ist es umso wichtiger, dass von der Politik international geltende, einheitliche Nachhaltigkeitskriterien sowie Regelungen zur Einhaltung von Menschenrechten festgelegt werden und deren Einhaltung überprüft wird.“
 

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