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Statement zum Abschluss der UN-Klimakonferenz in Marrakesch (COP22)

Berlin, 18.11.2016. Statement von Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Präsident des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), zum Abschluss der UN-Klimakonferenz in Marrakesch: „Die Proklamation der diesjährigen UN-Klimakonferenz gibt ein weiteres deutliches Signal für die politische Umsetzung des Klimaschutzvertrages von Paris. Darin fordern die knapp 200 unterzeichnenden Staaten ,maximales politisches Engagement', um die in Paris beschlossenen CO2-Reduktionsziele zu erreichen. Das ist ein wichtiger Rückenwind für alle, die sich für die Einhaltung der internationalen Versprechen auch auf nationaler Ebene einsetzen. Sowohl die deutsche Bundesregierung als auch die EU-Kommission sind dazu aufgefordert, ihre Politik danach auszurichten.

Der BEE sieht noch erheblichen Korrekturbedarf, was die Zielsetzungen und Maßnahmenpakete auf nationaler und europäischer Ebene betrifft, die noch weit von den Vorgaben des Klimaschutzvertrages entfernt sind.

Das gilt vor allem für die konkreten CO2-Minderungsziele in Deutschland und der EU und für die bislang vorgesehenen Ausbaupfade für Erneuerbare Energie. Für den BEE ist es eine Selbstverständlichkeit, dass die Verträge auch eingehalten werden, die man unterzeichnet hat.“
 
Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 41 Verbänden und Unternehmen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Zu unseren Mitgliedern zählen u. a. der Bundesverband WindEnergie, der Bundesverband Solarwirtschaft, der Fachverband Biogas und der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke. Wir vertreten auf diese Weise 355 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.


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