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Workshops zu aktuellen Themen des Energiemarkts

BEE-Werkstatt Energiemarkt

Die BEE-Werkstatt Energiemarkt dient als verbandsoffenes Format dem fachlichen Austausch zu konkreten Energiemarktthemen und Gesetzgebungsvorhaben. Ziel ist es, in offenen, über den Mitgliederkreis hinaus adressierten Workshops Ideen für Verbesserungen der Rahmenbedingungen auszutauschen und Orientierung bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle zu geben. Die Werkstatt richtet sich an Verbandsvertreter, Unternehmenspraktiker und Entscheider der Energiewirtschaft. Für die Teilnahme müssen Sie nicht Mitglied des BEE sein, kommen dann aber auch nicht in Genuss einer vergünstigten oder kostenfreien Teilnahme.

Der Ausbau Erneuerbarer Energien und die damit einhergehenden notwendigen Anpassungen ans Strommarktdesign erfordern eine fundamentale Transformation. Der BEE bringt sich seit geraumer Zeit mit wissenschaftlichen Diskussionsbeiträgen und konkreten Änderungsvorschlägen in die Diskussion ein. Aus Visionen – wie der stärkeren Flexibilisierung des Strommarktes, der Kopplung der Sektoren und der Digitalisierung – werden konkrete Veränderungen der Rahmenbedingungen, die der BEE praxisnah begleitet.

Nächster Workshop: „(Be-)Förderung der Wärmewende, aber wie?"
29. März 2017, 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Bis 2020 will der Bund 17 Milliarden Euro für Energieeffizienz und den Ausbau Erneuerbarer Energien im Wärmemarkt zur Verfügung stellen. Ob das Geld auch genutzt wird, ist indes fraglich. Schon in der Vergangenheit wurden Förderprogramme nicht ausgeschöpft, darunter auch das Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien im Wärmemarkt. Der Betrag darf zudem nicht darüber hinwegtäuschen, dass bislang selbst mit dieser enormen Fördersumme die Anzahl der Modernisierungsaktivitäten und der Einsatz Erneuerbarer Energien nicht in dem Maße gesteigert werden konnte, wie es die Klimaschutzziele für 2020 und 2050 sowie die Ziele für den Ausbau der Erneuerbaren Wärme erforderlich machen. Laut Energieeffizienzstrategie Gebäude wäre ein Zubau von Erneuerbarer Wärme von mehr als 1,0 Prozent pro Jahr notwendig, um das Ziel allein für das im Bereich der Erneuerbaren weniger ambitionierte Effizienzszenario zu erreichen. Im letzten Jahr stieg dieser Anteil allerdings nur um 0,1 Prozent.
Wir möchten daher mit Experten, Unternehmen und den zuständigen Referaten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie die Fragen diskutieren, wie der Abfluss von Fördermitteln kurz- und mittelfristig gesteigert werden kann und wie die Förderung vor dem Hintergrund der klimapolitischen Beschlusslage der Bundesregierung weiterentwickelt werden muss. 

Referenten

André Hempel, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Referat II C 1 Energiepolitische Grundsatzfragen

Katja Neumann, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Referat II C 3 Erneuerbare Energien im Wärmemarkt

N.N., Wissenschaftliches Institut

Anschließend Praxisbeispiele und offene Diskussion.
Gerne nehmen wir Ihre Fragen und weitere Diskussionsbeiträge mit auf.

Von 12 bis 13 Uhr gemeinsamer Imbiss zum weiteren Austausch


Bitte beachten Sie, dass aufgrund eines arbeitsfähigen Formates die Teilnahme auf 25 Plätze pro Workshop begrenzt ist. Die Ergebnisse werden anschließend in Form eines, die Diskussionen zusammenfassenden knappen Workshops-Berichts zur Verfügung gestellt.

Zur Anmeldung

Anstehende Workshops und Termine

Regionale Vermarktung – Mieterstrom, Flatrate-Angebote, etc
Termin in Planung

Mit der Energiewende wird das Energiesystem dezentraler. Künftig findet der Ausgleich zwischen wetterbedingt schwankendem Stromangebot und der Kundennachfrage regional statt. Energieversorger jeder Größe stellen sich auf mehr direkte B2B- und B2C-Geschäfte ein und entwickeln flexible Tarife, Mieterstrom- und Flatrate-Angebote. Wie sehen die Rahmenbedingungen für die Ansätze aus? Welche Erfahrungen konnten bisher gesammelt werden und wie reagieren die Kunden?

EE-Mobilität
Termin in Planung

Elektromobilität wird ein Teil unseres Energieversorgungssystems werden. Die systemdienliche Einbindung stellt die Energiewirtschaft vor neue Herausforderungen. Netzbetreiber sind gefordert hohe Ladekapazität im Verteilungsnetz zu integrieren und Stromvertriebe müssen das Ladeverhalten einer zunehmenden Zahl von Fahrzeugen prognostizieren. Welche Systemdienstleistungen, wie zum Beispiel die Erbringung von Regelenergie, können und sollen erbracht werden? Welche Rahmenbedingungen sind für eine intelligente Abstimmung zwischen Stromerzeugung, Stromverteilung und Elektrofahrzeugen als mobilen Energiespeichern nötig?

Ihr Ansprechpartner

Herr
Robert Brandt
Telefon: 030 / 275 81 70 - 24

Rückblick auf bisherige Workshops