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BEE-Fachdialog "Ein wirksamer Preis für CO2 im Stromsektor" // 12.07.2017, Berlin

Warum Deutschland eine CO2-Steuer braucht und wie sie gestaltet werden kann

Es zeichnet sich ab, dass die Klimaziele der Bundesregierung für 2020 verfehlt werden. Ein wesentlicher Grund dafür ist der viel zu geringe Preis für CO2. Der Europäische Emissionshandel bildet keinen geeigneten Mechanismus, um CO2-Verschmutzungsrechte zu verknappen und angemessen zu bepreisen. Weil zu viele Zertifikate auf dem Markt sind, schwankt seit 2012 der Preis für die Deponierung einer Tonne CO2 in unserer Atmosphäre um die fünf Euro. Die Klimaziele von Paris können so nicht erreicht werden. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) sieht daher die dringende Notwendigkeit von nationalen Instrumenten zur CO2-Bepreisung in Ergänzung zum Europäischen Emissionshandel.


Als Keynote-Speaker erwartet Sie der Chef-Ökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Prof. Ottmar Edenhofer.


Energy Brainpool stellt die Kernergebnisse der Studie „Wirkungsweise einer CO2-Steuer im Stromsektor“ vor, die im Auftrag des BEE erstellt wurde. Im Mittelpunkt stehen die energiewirtschaftlichen Effekten einer CO2-Steuer im Stromsektor und die Auswirkungen auf die Emissionen auf nationaler wie europäischer Ebene. Anschließend werden die Ergebnisse von Politikerinnen und Politikern sowie Verbändevertretern diskutiert.

Datum: Mittwoch, 12. Juli 2017, Einlass: 10.30 Uhr / Beginn: 11.00 Uhr

Ort: VKU Forum, Raum I, Invalidenstraße 91, 10115 Berlin

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