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Tagung "Zukünftige Stromnetze für Erneuerbare Energien" // 30. - 31.01.2018, Berlin

Mittlerweile ist bei jedem – auch in der Bevölkerung – angekommen, dass die Energiewende nicht nur bedeutet, einfach nur möglichst viel an Erneuerbare-Energien-Anlagen in kurzer Zeit zu zubauen. Die Strommärkte müssen um- und das Netz ausgebaut werden. Dann kommt noch die Elektromobilität auf die Netze zu. Insofern bekommen wir nicht nur auf der Erzeugungsseite, sondern auch auf der Lastseite wesentliche strukturelle Veränderungen. Nicht zuletzt sind langfristig auch noch hohe Speicherkapazitäten in die Stromnetze zu integrieren. Hoffentlich mit den richtigen Eigenschaften und Geschäftsmodellen an den richtigen Standorten.

Das ist aber nur die makroskopische Sichtweise. Im Detail müssen wir im Bereich der Stromnetze zahlreiche Fragestellungen klären: Wie wollen wir die Bereitstellung und den Abruf von Blindleistung sicherstellen und managen? Woher kommt in Zukunft die Momentanreserve, wie wollen wir übermorgen den Versorgungswiederaufbau nach einem Stromausfall organisieren? Und gibt es nun ein Problem mit der Kurzschlussleistung oder nicht? Welche Flexibilitäten können neben dem Erzeugungsausgleich für die Netzstabilität genutzt werden und wie können wir diese anreizen?

Ideen bis hin zu konkreten Vorschlägen für die Lösung der sich abzeichnenden Herausforderungen und neue Konzepte zur Wahrung der Systemsicherheit gibt es einige. Strittig bleibt, welche tatsächlich zielführend im Sinne einer ausreichenden und gleichzeitig kostengünstigen Netzsicherheit sind. Unsere Tagung soll helfen, die Fragen und mögliche Antworten darauf zu sammeln, zu beleuchten und zu strukturieren, um am Ende eine bessere Diskussions- und Entscheidungsgrundlage zu erhalten.

Datum: 30. bis 31. Januar 2018


Ort: Steigenberger Hotel am Kanzleramt, Ella-Trebe-Str. 5, 10557 Berlin


Mehr Informationen:
Tagung Zukünftige Stromnetze für Erneuerbare Energien