BEE Pressestelle

Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)
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Beiträge von BEE Pressestelle

Hochlauf von Erneuerbaren Energien in neuem Strommarkt statt Taxonomie für Atomkraft und Erdgas

Die Frist zur Stellungnahme zu den Vorschlägen der EU-Kommission bezüglich der EU-Taxonomie und der darin übergangsweise als nachhaltig eingestuften Technologien Atomkraft und Erdgas läuft heute ab. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) kritisiert scharf, dass Technologien für das Erreichen der Klimaziele als nachhaltig angesehen werden, die den Interessen des Klimaschutzes sowie der Wirtschaftlichkeit von Erneuerbaren Energien entgegenstehen.

Mobilität erneuern – Verkehrswende und Energiewende zusammendenken

Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) begrüßt die von Bundesverkehrsminister Volker Wissing gestern im Bundestag geäußerten Aussagen zur Zukunft der Mobilität in Deutschland. Der Verkehrssektor nutzt nach wie vor mehr als 95 Prozent fossile Energieträger und trägt daher erheblich zum Energieverbrauch und zum Treibhausgasausstoß bei. „Wir begrüßen, dass Minister Wissing die schnell wachsende globale wie nationale Rolle der Elektromobilität für Klimaschutz und Standort anerkennt, und gleichzeitig betont, dass jeder Beitrag zur CO2-Reduktion wichtig ist. Die Anteile an Erneuerbaren Energien werden heute vor allem durch die Beimischung von Biokraftstoffen zu fossilen Kraftstoffen erreicht“, so BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter.

Eröffnungsbilanz des neuen Bundeswirtschaftsministers leitet neue Ära der Energie- und Klimaschutzpolitik ein

Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) begrüßt die Sofortmaßnahmen zu Klimaschutz und Energiewende, die Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck heute in seiner Eröffnungsbilanz vorgestellt hat. „Zeitpunkt, Umfang und Inhalt der Präsentation heute machen deutlich, dass die neue Hausspitze im Bundeswirtschafts- und -klimaministerium den dringenden Handlungsbedarf beim Klimaschutz und für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort erkannt hat und den mangelnden Elan der letzten Jahre schnell in eine neue Dynamik umwandeln will. Das begrüßen wir ausdrücklich und stehen mit innovativen Technologien ‚made in Germany‘, Knowhow und Engagement bereit, die Energiewende in Deutschland in großen Schritten auf Erfolgskurs zu bringen“, so Dr. Simone Peter, Präsidentin des BEE.

Ernüchternde Jahresbilanz 2021 für Klimaschutz und Energiewende zeigt Dringlichkeit des Ausbaus Erneuerbarer Energien

Die heute von Agora Energiewende vorgelegten Zahlen für Klimaschutz und Energiewende in Deutschland im zurückliegenden Jahr 2021 bestätigen, dass die Ziele für CO2-Einsparung und Erzeugung von Energie aus Erneuerbaren Energien weit hinter dem Notwendigen zurückblieben. „Die Bilanz des letzten Jahres mit steigenden Treibhausgasemissionen, einem Rollback zu Kohle und einem Rückgang der Ökostromerzeugung ist ernüchternd und zeigt die ungeschminkte Wahrheit einer verfehlten Klima- und Energiepolitik“, so Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE).

Verbandsintegration – BEE stellt sich als zentrale Plattform für die moderne Energiewirtschaft neu auf

30 Jahre nach seiner Gründung hat der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) eine umfassende Strukturreform einstimmig verabschiedet. Damit ist der BEE als zentrale Plattform für alle Akteure der modernen Energiewirtschaft die wesentliche Anlaufstelle für Politik, Medien und Gesellschaft und startet über eine gut strukturierte und deutlich gestärkte Interessenvertretung in die neue Legislatur des Bundestages. Das vor einem Jahr bezogene Haus der Erneuerbaren Energien auf dem innovativen EUREF-Campus in Berlin hat sich zudem zum neuen Hotspot für die Energiewende entwickelt. Wie bisher vereint der BEE die Fachverbände aller Sparten und Anwendungsbereiche der Erneuerbaren Energien und kooperiert mit den europäischen Partnerverbänden. Als neues Element kommen die Landesverbände Erneuerbarer Energien als starke föderale Interessenvertretungen hinzu. Damit trägt der BEE der großen Bedeutung Rechnung, die den Entscheidungen der Länder, den Kommunen und den Akteuren vor Ort in der Umsetzung der Energiewende zukommen.

BEE stellt Studie zu neuem Strommarktdesign für Erneuerbare Energien vor: Erneuerbare übernehmen Systemverantwortung

Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) hat seine Vorschläge für ein Strommarktdesign auf der Basis Erneuerbarer Energien vorgestellt. Zusammen mit seinen Fach- und Landesverbänden sowie 70 weiteren Unterstützern aus der gesamten Energiebranche hat der BEE die Studie „Neues Strommarktdesign für die Integration fluktuierender Erneuerbarer Energien“ begleitet, die wissenschaftlich durch die Fraunhofer Institute für Energiewirtschaft und Netzbetrieb (IEE) und Solare Energiesysteme (ISE) umgesetzt wurde. Dabei konzentriert sich diese Studie nicht nur auf den Strommarkt, sondern auch auf zentrale Aspekte der Versorgungssicherheit sowie der Finanzierung der Systemkosten des Energiesystems. Alle in der Studie getroffenen Maßnahmen wurden durch die Kanzlei Becker Büttner Held juristisch geprüft.

BEE gratuliert Bundeskanzler Olaf Scholz und neuem Ampel-Kabinett – Jetzt den Aufbruch für die Energiewende 2.0 wagen

Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) gratuliert zur Vereidigung von Olaf Scholz als Bundeskanzler sowie seinem ersten bundesdeutschen Ampel-Kabinett. „Wir freuen uns, gemeinsam mit der Ampel-Koalition die Chance zu ergreifen, an frühere Erfolge als Energiewendeland anzuknüpfen und den Klimaschutz- und Konjunkturmotor Erneuerbare Energien wieder anzuwerfen. Der Koalitionsvertrag definiert die entscheidenden Eckdaten, auf deren Umsetzung es nun ankommt, um die Energiewende 2.0 anzuschieben“, so BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter.

Koalitionsvertrag: Die Energiewende ist zurück – BEE begrüßt Ampelvereinbarungen

Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) begrüßt die Vereinbarungen des Koalitionsvertrags der Ampelparteien zur Energie- und Klimapolitik. „Klimaschutz zieht sich als Querschnittsthema durch alle Bereiche und die Energiewende ist als maßgeblicher Klimaschutz- und Konjunkturmotor in allen Sektoren erkannt, das gilt es nun zügig in dem angekündigten Klimaschutz-Sofortprogramm mit allen notwendigen Gesetzen, Verordnungen und Maßnahmen umzusetzen. Klimaneutralität soll ‚unter konsequenter Nutzung der eigenen Potenziale Erneuerbarer Energien‘ erreicht und der Erneuerbaren-Ausbau zu einer neuen Mission unter Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger gemacht werden. Das kommt einem Neustart in der Energiepolitik gleich. Damit findet die neue Regierung zu einer schmerzlich vermissten Ernsthaftigkeit zurück und will Herausforderungen anpacken. Einer ambitionierten Energiewende 2.0 und erheblichen Investitionen in saubere Technologien mit enormen Chancen für den Wirtschaftsstandort steht jetzt nichts mehr im Weg“, so BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter.

BEE-Aktionswoche "Woche der Wärme": Neue Bundesregierung muss Wärmewende anpacken

Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) stellt in seinem Positionspapier „Legislatur der Wärme – Was jetzt zu tun ist“ die Kernforderungen an die neue Bundesregierung zur Beschleunigung der Wärmewende im Gebäudebereich und in Wärmenetzen vor. Der Wärmesektor, welcher mit einem Anteil von rund 52 Prozent am Endenergiebedarf der energieintensivste Anwendungsbereich ist, stellt die größte Herausforderung bei der Energiewende dar. Aufgrund des hohen Anteils an fossilen Brennstoffen werden über die Bereitstellung von Wärme jährlich Emissionen in Höhe von mehr als 300 Millionen Tonnen freigesetzt. Deswegen muss die Wärmewende in Gebäuden, aber auch Wärmenetzen im Fokus der energie- und klimapolitischen Bemühungen der neuen Bundesregierung stehen. Konkret geht es um eine deutliche Steigerung der Erneuerbaren Wärmetechnologien durch eine den Klimazielen angepasste und faire CO2-Bepreisung, die Ein- und Fortführung effizienter Förderprogramme sowie ordnungsrechtliche Instrumente. Aber auch die ausreichende Bereitstellung von Flächen, zukunftsfähigen Infrastrukturen sowie die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften sind wichtige Themen der nächsten Legislatur. Wärmepumpen, Holzheizungen (Pellets, Hackschnitzel) und Anlagen für die Biogas-, Solar und Geothermienutzung stehen bereit und bieten noch erhebliche heimische Potenziale, um fossile Energieträger vollständig zu ersetzen.