Eine von E-Bridge im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWE) erstellte Analyse hat untersucht, welche Netzgebiete von den geplanten…
16. September 2026
BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser kritisiert, dass die Studie die möglichen Auswirkungen auf den künftigen Zubau nicht zutreffend erfasst: "Die Ergebnisse der E-Bridge-Studie für das Einzeljahr 2024 verharmlosen die realen Flächeneffekte des Redispatch-Vorbehalts für Neuanlagen. Die Beschränkung auf Daten auf nur ein einziges Jahr, 2024, dem Fehlen von Vorwarnstufen (3 bis 5 Prozent Abregelung) und eine rein punktuelle Kartenoptik bildet den eigentlichen Effekt nicht ab und disqualifiziert die E-Bridge-Auswertung als Entscheidungsgrundlage.
Eine BEE-Auswertung der in den Jahren 2023 bis 2025 abgeregelten Erneuerbare-Energien-Anlagen offenbart das wahre Ausmaß: Die Voraussetzungen, als kapazitätslimitiertes Gebiet zu gelten, könnten auf bis zu 39 Prozent der Neuanlagen angewendet werden. Das ist für Investoren ein kaum kalkulierbares wirtschaftliches Risiko.
Das BMWE darf die Augen vor den Folgen ihrer aktuellen Politik nicht verschließen. Die
Gesetze, die über Investitionen und Arbeitsplätze der nächsten Jahre und Jahrzehnte entscheiden, erfordern eine solide Datengrundlage.