Innerhalb seines mehr als 10-jährigen Bestehens hat sich der BETD zum führenden internationalen Forum für hochrangige Politik, Industrie, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über Ideen für eine sichere, bezahlbare und umweltverträgliche globale Energiewende entwickelt. Über 2.000 Teilnehmende aus der ganzen Welt, Außen- und Energieminister*innen und hochrangige Sprecher*innen folgten der Einladung nach Berlin.
In einer Zeit großer Chancen, aber auch großer Unsicherheiten im Energiesektor und in der Welt selbst, bringt der BETD einige der weltweit einflussreichsten CEOs und Unternehmensgründer*innen, politischen Entscheidungsträger*innen und hochrangigen Vertreter*innen von Dutzenden von Regierungen zusammen, um Lösungen für gemeinsame Herausforderungen zu diskutieren.
Sei es aus aufgrund des Klimaschutz, der Energiesicherheit, der wirtschaftlichen Diversifizierung und Entwicklung oder aus vielen anderen Gründen - es ist heute wichtiger denn je, die globale Energiewende voranzutreiben. Jetzt ist es an der Zeit, sich noch stärker für das langfristige Ziel der Klimaneutralität einzusetzen und in nachhaltige Energiesysteme zu investieren, die für alle erschwinglich und zugänglich sind.
Am Vorabend des 17. Petersberger Klimadialogs begrüßte der Berlin Energy Transition Dialogue (BETD) über 100 Teilnehmende zu einem Abendempfang auf dem EUREF-Campus in Berlin. Unter den Gästen waren Botschafter*innen, ehemalige BETD Sprecher*innen, langjährige Mitglieder der BETD-Community sowie Partner*innen aus der internationalen Energiewende. Die Veranstaltung bot Raum für Austausch an der Schnittstelle von Diplomatie, Wirtschaft und internationaler Zusammenarbeit.
Zu den Sprechenden des Abends zählten Prof. Dr. Mario Ragwitz (Fraunhofer IEG), Jochen Flasbarth (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz), Francesco La Camera (Internationale Organisation für Erneuerbare Energien, IRENA) sowie Dr. Christine Falken-Großer (BETD-Konsortium).
Im Fokus des Abends stand die wachsende Bedeutung erneuerbarer Energien weltweit sowie die Rolle von Dialogformaten wie dem BETD, um den internationalen Austausch zu stärken und gemeinsame Lösungsansätze voranzubringen. Deutlich wurde dabei auch, dass der Ausbau erneuerbarer Energien zunehmend als wirtschaftlich tragfähige und resiliente Grundlage moderner Energiesysteme verstanden wird.
Als Plattform für internationalen Dialog bringt der BETD weiterhin zentrale Akteur*innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um Fortschritte sichtbar zu machen, Erfahrungen zu teilen und die Transformation hin zu einer nachhaltigen Energiezukunft gemeinsam zu gestalten.
Der Berlin Energy Transition Dialogue (BETD) fand seit 2015 auf Einladung der Bundesregierung statt und wurde gemeinsam mit dem Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar), der Deutschen Energie-Agentur (dena) sowie eclareon GmbH veranstaltet. Als einer der ursprünglichen Initiatoren und Organisatoren des BETD war der Bundesverband maßgeblich am BETD beteiligt. Mit über 50 Delegationen von Regierungen, nationalen und internationalen Institutionen bot der BETD außerdem vielfältige Möglichkeiten für bilaterale Gespräche.
Die Veranstaltung wurde durch den BEE in den Sozialen Medien über LinkedIn, Instagram und X, sowie auf Threads und BlueSky begleitet. Hierzu gehörte auch die Betreuung des Grünen Sofas als Botschafter der Energiewende, auf dem zahlreiche prominente Gäste im Laufe der Jahre Platz nahmen.
Hier erhalten Sie die Aufzeichnungen der letzten Berlin Energy Transition Dialogue Konferenzen.
Über den zweitätigen BETD hinaus fanden eine Woche lang zahlreiche energiebezogene Veranstaltungen statt, darunter digitale Side-Events, geführte Touren, Workshops und Business-to-Government-Formate. Beim traditionellen Abendempfang am ersten Tag des BETD wurde wie in den vergangenen Jahren auch der SET Award verliehen bzw. die Finalist:innen verkündet. Hier bestand die Möglichkeit, die innovativsten Start-ups aus dem Energie- und Mobilitätsbereich kennenzulernen.
Im Rahmen des Beratungsvorhabens „Public Diplomacy on Energy Transition“ fand von 2018 bis 2025 das Berlin Energy Transition Dialogue (BETD) Media Fellowship Programm statt, welches vom Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e. V. für die deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Auswärtigen Amtes umgesetzt wurde. Das Team Nationale & Internationale Projekte des BEE gestaltete Konzept und Programm gemeinsam mit der GIZ, betreute die Social Media Arbeit und fungierte als Schnittstelle zur hochkarätigen BETD-Konferenz. Zudem engagierte sich damalige BEE-Präsidentin Simone Peter als Mitglied der vierköpfigen Jury.
Kritischer und unabhängiger Journalismus ist maßgeblich für die Beschleunigung und gerechte Ausgestaltung der Energiewende. Gleichzeitig werden heutzutage gezielt Desinformationen in Umlauf gebracht, um den Diskurs um die Energiewende zugunsten fossiler Geschäftsmodelle zu verzerren und den menschengemachten Klimawandel zu leugnen. Umwelt- und Energie-Journalist*innen, die es sich zur Aufgabe machen, Probleme aufzudecken und Entscheidungsträger*innen zur Verantwortung zu ziehen, geraten vor diesem Hintergrund zunehmend unter Druck. Um hochqualitativen internationalen Journalismus im Hinblick auf diese relevanten Themen zu unterstützen, wurden im Rahmen des BETD Media Fellowships fünfzehn Journalist*innen aus Print, Radio, Online- und Sozialen Medien aus der ganzen Welt für eine Woche nach Berlin zur BETD-Konferenz und zur Berlin Energy Week eingeladen.
Jedes Jahr wurden in einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren besonders talentierte, aufstrebende Redakteur*innen ausgewählt, um am umfassenden Konferenzprogramm teilzunehmen. In diesem Rahmen konnten die Teilnehmer*innen exklusive Einblicke hinter die Kulissen der Energiewende gewinnen und es boten sich zahlreiche Möglichkeiten für Interviews mit hochrangigen Sprecher*innen und Expert*innen. Zudem wurden an den zwei BETD-Konferenztagen sowie im Rahmen der Begleitveranstaltungen eine große Bandbreite an geführten Touren, Workshops und Networking-Formaten angeboten.
Durch das Fellowship wurden die berufliche Weiterentwicklung von Nachwuchsjournalist*innen unterstützt und deren Vernetzung und Zusammenarbeit gestärkt, was angesichts globaler Krisen zunehmend an Relevanz gewann. Gleichzeitig trug es dazu bei, die dringlichen Themen der Konferenz an ein breites internationales Publikum heranzutragen und komplexe, energiepolitische Diskussionen für eine breite Zielgruppe greifbar zu machen.