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Viele Offshore Windräder am Horizont umgeben von blauem wolkenfreiem Himmel und dem Meer
Positionspapier

BEE-Positionspapier für einen standardisierten Rahmen von Schätzwerten im Bereich des §62b EEG 2021

1. Juni 2021

Vorbemerkungen

Betreiber von erneuerbaren Erzeugungsanlagen und anderen Stromerzeugungsanlagen sind grundsätzlich verpflichtet, Strommengen zu erfassen und zu melden, für die sie die volle oder anteilige EEG-Umlage abführen müssen – sofern solche Mengen in ihren Anlagen vorkommen. Diese Frage betrifft insbesondere solche Strommengen, die in den Anlagen erzeugt und direkt im laufenden Betrieb verbraucht werden oder auch solche Strommengen, die zwischen den Anlagen desselben Erzeugungsparks oder auch zwischen mehreren gemeinsam angeschlossenen Erzeugungsparks fließen. Kurzum: Es geht um Strommengen die „hinter dem Netzverknüpfungspunkt“ erzeugt und vor der Einspeisung in das Stromnetz parkintern verbraucht werden. Grundsätzlich sind solche Konzepte der sogenannten „Überschusseinspeisung“ zu begrüßen, da sie den Bezug aus dem öffentlichen Netz reduzieren. Schwierigkeiten bereitet jedoch in der Praxis die Erfassung, die rechtliche Einordnung. sowie die Abgrenzung der verschiedenen in Betracht kommenden Strommengen. Hierfür gelten im EEG spezielle Regelungen (sog. „Messen und Schätzen“ nach § 62b EEG 2021).

Da in vielen Fällen ein eigenes Messkonzept zur Erfassung und Abgrenzung aller spezifischen Verbräuche nicht möglich bzw. mit einem unvertretbaren wirtschaftlichen Aufwand verbunden ist, gibt es mit §62b Abs.2 Nr. 2 EEG 2021 einen Ausnahmetatbestand.

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