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Pressemitteilung

EU-Ausschüsse zeigen klare Kante für Erneuerbare – Der BEE begrüßt den Beschluss zur EU-Taxonomie

14. Juni 2022

Berlin, 14.06.2022. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) begrüßt die Entscheidung der Ausschüsse für Wirtschaft und für Umwelt des Europaparlaments, mit der der Kommissionsvorschlag zur EU-Taxonomie abgelehnt wurde. „Die Ausschüsse haben klare Kante gezeigt und sich für echte Erneuerbare Energien und gegen eine falsche Einstufung von Atomkraft und Erdgas als grün, ausgesprochen. Das ist sehr erfreulich. Jetzt muss das Europaparlament dem Beispiel folgen und den Irrweg, den die Kommission eingeschlagen hat, endgültig korrigieren“, so BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter.

„Es ist gut, dass Umwelt- und Wirtschaftsausschuss dem Vorschlag der EU-Kommission nicht gefolgt sind, denn Atomkraft und Erdgas sind weder nachhaltig, günstig noch sicher. Ihr Fußabdruck von Klimakrise bis ungelöster Endlagerfrage ist viel zu groß und Erdgas wie auch Uran sind keine erneuerbaren Rohstoffe – im Gegensatz zu Wind, Wasser und Sonne.

Wie die gegenwärtige Situation zeigt, sind Atomkraft und Erdgas auch keine sicheren oder günstigen Energielieferanten. In Frankreich stehen fast die Hälfte aller Meiler aufgrund von Wartungsarbeiten still und wenn Putin und damit Russland es will, wird kein Erdgas mehr nach Deutschland geliefert. Das hat die Energiepreise in die Höhe schießen lassen. Erneuerbare Energien liefern dagegen selbst in der Krise zuverlässig und zu günstigen Preisen Strom“, so Peter.

„Der BEE hat mit seiner Strommarktstudie gezeigt, dass wir keine Atommeiler oder Gaskraftwerke auf Basis fossiler Gase benötigen, um die Energieversorgung in Deutschland sicherzustellen. Die Herausforderungen eines immer stärker auf Erneuerbaren Energien fußenden Stromsystems sind bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung von Versorgungssicherheit lösbar. Die Energiewende garantiert enorme wirtschaftliche Entwicklung, Energiesicherheit, Einhaltung der Klimaziele und dauerhaft bezahlbare Preise. Das EU-Parlament sollte der klaren und richtigen Entscheidung des Umwelt- und des Wirtschaftsausschusses folgen und die Taxonomie in dieser Form zurückweisen,“ so Dr. Simone Peter abschließend.

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