Die mögliche erneute Verzögerung bei EEG und Netzpaket sorgt für wachsende Unsicherheit.
8. November 2026
BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser ordnet die Enwicklung ein: "Die Meldungen über die mögliche erneute Verschiebung von EEG und Netzpaket verschärfen die Unsicherheit für Unternehmen und private Haushalte. Eine drohende EEG-Lücke ab Januar 2027 betrifft geplante Investitionen in allen Bereichen der Energieversorgung, sei es Windenergie, Biogasanlagen, Wasserkraftwerke oder Photovoltaik auf dem eigenen Dach und verzögert die dringend notwendige Elektrifizierung von Wärme, Industrie und Verkehr. In letzter Konsequenz schwächt das den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Jetzt muss alle Kraft darauf gerichtet werden, die vorliegenden Lösungsalternativen konstruktiv zu verhandeln und schnell einen tragfähigen Kompromiss zu finden. Sollte dies für die Gesamtpakete EEG und Netzpaket nicht gelingen, müssen die zeitkritischen, beihilferechtlich relevanten Regelungen im EGG entkoppelt und rechtzeitig verabschiedet werden und das Netzpaket mit weniger Druck im kommenden Jahr verhandelt werden. Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf Planungssicherheit und eine verlässliche Energieversorgung."