Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat ein Papier mit zehn Impulsen für den Markthochlauf von Wasserstoff vorgelegt.
…
20. Oktober 2026
„Die angekündigten Maßnahmen zum Wasserstoffhochlauf sind ein Schritt in die richtige Richtung. Dabei enthält das Impulspapier aber nur wenige wirklich neue Ansätze."
Der BEE begrüßt die Zusage zur Bereitstellung von Bundesmitteln für den Ausbau des Kernnetzes und den auf Wasserstoff ausgerichteten Carbon Contracts for Difference(CCfD)-Förderrahmen. Die industriepolitischen Stärken Deutschlands im Bereich Wasserstoff liegen primär in der Produktion von grünem Wasserstoff durch Elektrolyse. Der Fokus bei der Ausgestaltung der Förderinstrumente sollte daher klar auf erneuerbarem Wasserstoff liegen.
Wasserstoff kommt durch seine Speicherfähigkeit und Flexibilität eine Schlüsselrolle in einem erneuerbaren Energiesystem zu, sowohl als Backup, als auch zur Defossilisierung von energieintensiven Industrien. Nun müssten die Maßnahmenpakete zügig und konsequent umgesetzt werden, betont Falken-Großer. "Der Wasserstoffmarkt hat sehr lange auf aktive Impulse gewartet. Wir brauchen verlässliche Investitionsbedingungen, den Abbau regulatorischer Hemmnisse und gezielte Anreize für Elektrolyseure und die Nutzung biogener Potenziale. Heimischer grüner Wasserstoff stärkt unsere Energiesouveränität, ist flexibel einsetzbar, schafft Wertschöpfung und Arbeitsplätze und muss deshalb beim Markthochlauf Priorität haben.“