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Stellungnahme

BEE-Stellungnahme zum Zwischenergebnis des Dialogprozesses Gas 2030

18. September 2019

1. Vorbemerkung zum Dialogprozess Gas 2030

Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) begrüßt den Austausch zwischen der Bundesregierung, der Wirtschaft und weiteren Stakeholdern zur Diskussion um die zukünftige Rolle gasförmiger Energieträger im Rahmen der Energiewende sowie zur Ableitung konkreter politischer Handlungsempfehlungen. Der Dialogprozess Gas 2030 des BMWis setzt dazu einen passenden Rahmen. Die Erarbeitung einer Gas-Strategie ist notwendig, um sowohl für politische Entscheidungsträger als auch für betroffene Unternehmen bzw. Investoren langfristige Planungssicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen zu gewährleisten. Allerdings
weist der BEE auch auf die Notwendigkeit einer ausgeglichenen Teilnehmerschaft für diesen bzw. für zukünftige Dialoge zwischen der Politik und Stakeholdern hin. So ist es für eine (ergebnis-)offene Diskussion bspw. im Rahmen der UAG Gebäude notwendig,nicht nur im überwiegenden Maße Vertreter der Gaswirtschaft zu laden, sondern deutlich stärker als bisher auch die Perspektiven weiterer Akteure wie z.B. der Vertreter der Energieeffizienz, von Umweltverbänden oder der Forschung zu berücksichtigen.

Die folgende Stellungnahme behandelt vorwiegend die Nutzung von Gasen und Gastechnologien im Allgemeinen, übergeordnete Aspekte der Erzeugung und Nutzung von klimafreundlichen Gasen sowie strombasierten Gasen im Speziellen. Für eine umfassende Bewertung der Zwischenergebnisse hinsichtlich biogener Gase sei auf die Stellungnahme des Fachverbands Biogas e.V. (FvB) verwiesen.

Portraitbild von Sandra Brunke
Autor:innen

Sandra Brunke
Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)
Referentin für Erneuerbare Wärmepolitik und -wirtschaft


E-Mail an Sandra Brunke schreiben
0151 17123005


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