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Pressemitteilung

Statement von BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter zum Netzentwicklungsplan Strom 2030

4. März 2019

Berlin, 04.03.2019. „Die Übertragungsnetzbetreiber bestätigen, dass der für 2030 anvisierte Anteil von 65 Prozent Erneuerbaren Energien im Stromsektor sicher im Netz verarbeitet werden kann. Um hier Verlässlichkeit zu schaffen, muss jetzt das im Koalitionsvertrag beschlossene und von der Kohlekommission bestätigte 65-Prozent-Ziel im EEG festgeschrieben werden.

Mit den von den Übertragungsnetzbetreibern vorgeschlagenen Ad-Hoc-Maßnahmen wird die Aufnahmefähigkeit der Netze für mehr Erneuerbare Energien erhöht. Innovative Konzepte wie Netzbooster helfen dabei, das bestehende Netz besser zu nutzen. Daneben tragen die Sektorenkopplung, Flexibilitätsoptionen und moderne Ansätze in der Netzplanung dazu bei, Erneuerbare Energien besser ins Netz zu integrieren, auch wenn diese zügiger ausgebaut werden müssen.

Nach dem Abschlussbericht der Kohlekommission ist auch klar, dass der dem Netzentwicklungsplan zugrunde liegende Szenariorahmen derzeit noch zu konservativ ist. Der BEE empfiehlt im nächsten Szenariorahmen den Ausstieg aus der Kohleverstromung mit zu berücksichtigen und mindestens ein Szenario zu entwickeln, das die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens erfüllt. Die wichtige Rolle von Biomasse muss bei der Weiterentwicklung der Szenarien angemessen berücksichtigt werden. Ein Zubau von fossilen Erdgaskapazitäten und ein nach dem derzeitigen Stand vorgesehener Rückbau der Biomassekapazitäten passen nicht zusammen. Wir benötigen die Bioenergie, um die Klimaziele zu erfüllen und den Rückgang der Kraftwerksleistung mit dieser flexibel einsetzbaren Erneuerbaren Energie abzufedern – vor allem auch in Süddeutschland, wo hoher Strombedarf besteht.“
 

Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 50 Verbänden und Unternehmen aus den Branchen der Wind-, Bio- und Solarenergie sowie der Geothermie und Wasserkraft. Zu unseren Mitgliedern im Wärmesektor zählen u. a. der Bundesverband Wärmepumpe, der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband, der Bundesverband Solarwirtschaft, der Bundesverband Geothermie, der Fachverband Biogas und die im Hauptstadtbüro Bioenergie zusammengeschlossenen Verbände. Wir vertreten auf diese Weise 30 000 Einzelmitglieder, darunter mehr als 5 000 Unternehmen, 316 000 Arbeitsplätze und rund 6,5 Millionen Anlagenbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.

Ansprechpartner:

Adrian Röhrig

Adrian Röhrig
Referent für Presse
Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)
EUREF-Campus 16
10829 Berlin
Telefon: +49 30 275 8170 16
E-Mail: adrian.roehrig@bee-ev.de

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Telefon: +49 30 275 8170 0
Telefax: +49 30 275 8170 20
E-Mail: info(at)bee-ev.de

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Als Dachverband vereint der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) Fachverbände und Landesorganisationen, Unternehmen und Vereine aller Sparten und Anwendungsbereiche der Erneuerbaren Energien in Deutschland. Bei seiner inhaltlichen Arbeit deckt der BEE Themen rund um die Energieerzeugung, die Übertragung über Netz-Infrastrukturen, sowie den Energieverbrauch ab.

Der BEE ist als zentrale Plattform aller Akteur:innen der gesamten modernen Energiewirtschaft die wesentliche Anlaufstelle für Politik, Medien und Gesellschaft. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität.

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